Carsten Linnemann ist Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU. © dpa/picture alliance
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  • 28.02.2017 um 11:23, aktualisiert am 28.02.2017 um 12:38
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Der Politiker Carsten Linnemann (CDU) möchte die Zulagenstelle für Riester-Renten abschaffen. Sie sorge für viel zu viel Bürokratie und hindere Riester-Sparer oft daran, einen Zulagenantrag zu stellen. Wer die Zulagenverwaltung stattdessen übernehmen soll, lesen Sie hier.

Carsten Linnemann, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung von CDU und CSU, möchte die Riester-Rente vereinfachen und drastisch entbürokratisieren. Wie? Indem man die Zulagenstelle abschafft. Das sagte der Politiker gegenüber dem Handelsblatt (kostenpflichtig).

Die Entscheidung, die Behörde einzuführen, sei ein Fehler gewesen, so Linnemann. Jetzt müssten Riester-Sparer komplizierte Antragsformulare ausfüllen, um an ihre Zulagen zu kommen. Einfach deshalb, weil die Zulagenstelle keine relevanten Infos über die Sparer hat – ganz im Gegensatz etwa zu den örtlichen Finanzämtern. Eben diesen Finanzämtern will Linnemann daher nun die Zulagenverwaltung übertragen.

Das ist ein Vorschlag, den bereits Riester-Erfinder Walter Riester bereits vor 15 Jahre machte. Damals bekam er für diese Idee aber keine Mehrheit im Bundestag.

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