Rechtsschutzversicherungen Auxilia, WGV und Arag behaupten sich gegen neun Wettbewerber

Die Hauptverwaltung der Württembergische Gemeinde-Versicherung (WGV) in Stuttgart.
Die Hauptverwaltung der Württembergische Gemeinde-Versicherung (WGV) in Stuttgart. © dpa/picture alliance

Wer finanziell gut gerüstet vor Gericht ziehen will, entscheidet sich häufig für eine kombinierte Absicherung aus Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz. Wie es sich bei den Tarifen mit den Leistungen und den Kosten verhält, hat eine DISQ-Analyse bei zwölf Versicherern untersucht. Hier kommen die Details.

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Die Rechtsschutztarife von Auxilia, Württembergische Gemeinde-Versicherung (WGV) und Arag haben das Urteil „sehr gut“ erhalten. Vergeben wurde dieses vom DISQ – Deutsches Institut für Qualitätssicherung (DISQ) nach einem Vergleich mit zwölf Rechtsschutzversicherern. Die jeweilige Gesamtnote setzt sich dabei je zur Hälfte aus der Note für die Tarifleistung und der Bewertung der Kosten zusammen (siehe Grafik).

Der Kombitarif von Auxilia schneidet demnach bei den Vertragsbedingungen und dem Versicherungsumfang sowie bei den allgemeinen Leistungs- und Tarifmerkmalen am besten ab.

Den zweiten Rang belegt die WGV, ebenfalls mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“. Im Rahmen der Kostenanalyse erweist sich der „Basis-Tarif“ laut DISQ mit 150 Euro Selbstbehalt als der günstigste im Test. Für die Versicherungsvariante ohne Selbstbeteiligung bietet das Unternehmen den zweitgünstigsten Tarif. Zudem sind die Leistungen der Rechtsschutzprodukte insgesamt gut, vor allem hinsichtlich der speziellen sowie der allgemeinen Leistungen und Tarifmerkmale.

Arag erzielt nach Angaben der Tester ebenfalls ein „sehr gutes“ Gesamtergebnis und landet damit auf dem dritten Platz. Ausschlaggebend sei hier das im Anbietervergleich beste Ergebnis in puncto Tarifkosten. Die Ersparnis gegenüber dem jeweils teuersten Tarif ohne Selbstbehalt beträgt dem DISQ zufolge bei allen untersuchten Kundenprofilen rund 54 Prozent. Ein passendes Produkt mit einer Selbstbeteiligung von 150 Euro bietet der Versicherer nicht an.

Die Versicherungsbranche erzielte insgesamt ein gutes Gesamtergebnis, so das Fazit des DISQ. Allerdings offenbarten sich „deutliche Unterschiede“ zwischen den Anbietern. Das Abschneiden der Versicherer reicht von „sehr gut“ bis „ausreichend“.

Quelle: DISQ Deutsches Institut für Service Qualität GmbH & Co. KG


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