Friedrich Merz (CDU) bei einer Pressekonferenz im Mai in Berlin. © picture alliance/Kay Nietfeld/dpa
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  • 11.06.2019 um 04:05, aktualisiert am 07.08.2019 um 12:30
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In Deutschland gibt es derzeit etwa 10 Millionen Menschen, die in Aktien investiert sind. Dem CDU-Politiker und deutschen Blackrock-Aufsichtsratschef, Friedrich Merz, ist das zu wenig. Er plädiert daher dafür, die Pflicht zu einer privaten, kapitalmarktorientierten Altersvorsorge zu prüfen.

CDU-Politiker Friedrich Merz will den Anteil der Aktionäre in Deutschland erhöhen. 200.000 seien im vergangenen Jahr hinzugekommen, damit sparten nun über 10 Millionen Menschen in Deutschland über Aktien. Umgekehrt entgingen aber immer noch 70 Millionen Menschen in Deutschland Kapitalerträge von Unternehmen.

Um das zu ändern, spricht sich Merz in einem Gastbeitrag in der „Zeit“ dafür aus, dass die Politik „eine Verpflichtung zur privaten, kapitalmarktorientierten Vorsorge für das Alter ernsthaft prüfen sollte, in welcher Form auch immer“. Nur so könne in Deutschland eine „neue Kultur des Aktiensparens“ entstehen und sich daraus eine neue Teilhabe am Erfolg der Marktwirtschaft entwickeln, schreibt der Aufsichtsratchef der Fondsgesellschaft Blackrock in Deutschland weiter.

Deutschland stehe vor „gewaltigen demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen“, so Merz. Diese könne man nur meistern, indem man sich auf die soziale Marktwirtschaft als dritten Weg zwischen purem Kapitalismus und Sozialismus zurückbesinne. Merz: „Unser Leitbild für das 21. Jahrhundert sollte das ‚magische Viereck‘ einer aktiven Bürgergesellschaft sein, die das große soziale Kapital unserer Gesellschaft aktiviert.“

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