Kursverluste bei Kryptowährungen, wie dem Bitcoin, sind nicht versicherbar. © dpa/picture alliance
  • Von Manila Klafack
  • 21.02.2018 um 09:55
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Kryptowährungen versprechen hohe Gewinne und bergen gleichzeitig große Verlustrisiken. Können diese Risiken versichert werden? Antwort gibt Christian Achillius von Bavaria Direkt, einem Direktversicherer der Sparkassen Gruppe.

Für Versicherer seien die Kursverluste von Kryptowährungen grundsätzlich nicht zu versichern, da sie nicht zu kalkulieren seien, so das Fazit von Christian Achillius, Bavaria Direkt, in einem Gespräch mit dem Berliner Maklerbüro transparent-beraten.de (zum vollständigen Interview geht es hier).

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Der Versicherungsexperte erläutert: „Insbesondere am Beispiel der Kursentwicklung von Bitcoins sieht man, wie schnell die Kurse sinken und wieder steigen können.” Darum lasse sich das Risiko kaum bestimmen und damit fehle die Grundlage einer Prämienberechnung. Zudem wäre ein Risikoausgleich im Kollektiv kaum möglich, da ein Verlust viele Versicherte gleichzeitig treffen würde.

Was dagegen versicherbar wäre, seien Verluste durch Diebstahl. Hier zeigen sich auch bereits die ersten Gehversuche internationaler Versicherer (wir berichteten). Die Lösungen beziehen sich dabei aber auf Diebstähle durch Mitarbeiter und nicht infolge von Hackerangriffen. Der Verlust von Bitcoins & Co. durch defekte Speichermedien sei ebenfalls schwer versicherbar. Da auch hier das Risiko kaum einzuschätzen sei.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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