Krankenversicherung Versicherte stehen Digitalisierung skeptisch gegenüber

Ein Arzt stellt an einem Computer einen Herzschrittmacher ein.
Ein Arzt stellt an einem Computer einen Herzschrittmacher ein. © dpa/picture alliance

Die Digitalisierung im Gesundheitswesen sehen viele Deutsche skeptisch. Wie eine Studie zeigt, fehlt rund der Hälfte der Krankenversicherten das Vertrauen, dass mit ihren persönlichen Daten, die digital übermittelt und gespeichert werden, richtig umgegangen wird.

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Eigentlich hat die Digitalisierung auch im Gesundheitsbereich Vorteile. So kann die digitale Übertragung von Unterlagen Kommunikation und Wege zwischen Versichertem, Hausarzt, Facharzt und Krankenhaus erleichtern und reduzieren. Trotzdem steht rund die Hälfte der Versicherten dem Ganzen skeptisch gegenüber, zeigt eine Untersuchung der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC).



Auch das geplante E-Health-Gesetz wird daran wohl nichts ändern, auch wenn es Sicherheitsstandards festschreibt und den rechtlichen Rahmen für die Telemedizin und die elektronische Gesundheitskarte bildet. Nur 22 Prozent der gesetzlich Versicherten und 14 Prozent der Privatversicherten begrüßen laut Studie dieses Gesetz ohne Einschränkung. 47 Prozent der Privatversicherten und 43 Prozent der gesetzlich Versicherten sind nach wie vor misstrauisch.
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