Moderatoren-Legende Thomas Gottschalk (70) bei einer Pressekonferenz von RTL im Februar 2020 in Essen. © picture alliance/Caroline Seidel/dpa
  • Von Karen Schmidt
  • 25.05.2020 um 10:43
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Auch Prominente sind vor Fehl-Investments nicht gefeit. Und auch die Planung für das Rentenalter kann plötzlich dahin sein. Das zeigen die Beispiele von Moderator Thomas Gottschalk und Tagesschau-Sprecher Jan Hofer.

Sie stehen im Rampenlicht, schwimmen im Geld und können mit 50 in Rente gehen. So in etwa ist wohl die Denke vieler Menschen hierzulande, wenn es um Prominente geht. Dass dem nicht unbedingt so ist, zeigen zwei aktuelle Fälle.

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So legen Promis ihr Geld an

So offenbarte Moderatoren-Legende Thomas Gottschalk dieser Tage im „Handelsblatt“, dass seine gesetzliche Rente 915 Euro und 79 Cent betrage. Das sei das Ergebnis seiner Festanstellung beim Bayerischen Rundfunk in den achtziger Jahren. Mehr Geld hat der 70-Jährige mit seinem Werbevertrag für die Süßigkeiten-Firma Haribo verdient. „Das hat sich schon gelohnt“, so Gottschalk.

Seine Investitionen der Wahl: Immobilien. Dabei bewies der Moderator allerdings kein allzu glückliches Händchen, wie er berichtet. Viel Geld habe er in ein Schloss am Rhein investiert, das er später mit „Riesenverlust“ verkauft habe. Eine andere Immobilie in Malibu, sei bis auf die Grundmauern abgebrannt. Ob Gottschalk immerhin Geld von einer Wohngebäudeversicherung bekommen hat, gab der 70-Jährige nicht an.

Wenn die Fondsrücklagen dahinschmelzen

Auch Tagesschau-Sprecher Jan Hofer spricht in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ (kostenpflichtig) über Geld. Der Tagesschau-Vertrag des 70-Jährigen läuft dieses Jahr aus, danach wollte der Nachrichten-Mann eigentlich Veranstaltungen moderieren. Wegen der Corona-Pandemie liegen diese Pläne nun auf Eis.

Wird Hofer seine Rente verschieben? Das könnte sei, denn seine Rücklagen in Fonds sind wegen der jüngsten Kurseinbrüche an den Aktienmärkten zuletzt „um 25 Prozent geschrumpft“, sagt er im Bild-Interview. Und von seiner gesetzlichen Rente könne er „gerade mal die Miete bezahlen“.

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Karen Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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