Noch immer verwenden viele Menschen sehr einfache Passwörter. © Copyright: Panthermedia
  • Von Manila Klafack
  • 17.02.2020 um 10:55
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Mit relativ wenig Aufwand lässt sich enorm viel Sicherheit für das Surfen im Internet gewinnen – von der Wahl des richtigen Passworts bis hin zum Antivirenschutz. Fünf leicht umzusetzende Tipps, erhalten Sie hier.

Um sich sicher im Internet zu bewegen, sollte Ihr Webbrowser immer aktuell sein. Denn eventuelle Sicherheitslücken, die von Cyber-Kriminellen ausgenutzt werden könnten, werden auf diese Weise geschlossen. Auch ein paar Einstellungen des Browsers erhöhen die Sicherheit im Netz. Dazu zählt etwa, Komponenten und Plug-Ins zu deaktivieren, oder den Verlauf automatisch zu löschen. Der Zugriff auf Cookies, über die Anbieter Informationen über den Nutzer und sein Verhalten erhalten und speichern, sollten nicht für Drittanbieter zugelassen werden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät darüber hinaus, die Web-Adressen „besonders sicherheitskritischer Webseiten“ wie zum Beispiel für das Online-Banking zunächst manuell in die Adresszeile des Browsers einzugeben und sie dann als Lesezeichen abzuspeichern.

Updates immer sofort installieren

Neben dem Browser können auch das Betriebssystem des Computers und die verwendete Software Sicherheitslücken aufweisen. Darum stellen die Anbieter dieser Produkte regelmäßig Updates zur Verfügung, mit denen Sicherheitslücken geschlossen werden. Solche Updates sollten umgehend installiert werden. Tipp: Am besten nutzen Sie die Funktion zur automatischen Aktualisierung.

Antivirenprogramm nutzen

Ohne Virenschutz geht es nicht im Internet. Wenn es schon keine Vollversion sein soll, dann gehört eine Freeware eines Antivirenprogramms auf jedes internetfähige Gerät. Also nicht nur auf den PC zu Hause, sondern auch auf das Smartphone, das Tablet oder das Notebook.

Mit der zunehmenden Nutzung von Smart-Home-Produkten hat sich der Geräteumfang in letzter Zeit deutlich erweitert. Denn auch Heizung oder Kühlschrank sowie viele andere Haushaltsgeräte sind heute schon drahtlos mit dem Internet verbunden. Ob diese Geräte eine Firewall und einen Antivirenschutz haben, sollten Sie beim jeweiligen Hersteller nachfragen.

Auf sichere Passwörter achten

Noch immer verwenden viele Menschen sehr einfache Passwörter wie 1234 oder „password“, die schnell zu knacken sind. Grundsätzlich gilt: Je länger ein Passwort ist, desto besser der Schutz. Laut BSI sollte es mindestens acht Zeichen lang sein, nicht im Wörterbuch vorkommen und aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Ziffern bestehen. Tipp: Ein Passwortmanager, wie zum Beispiel Keepass, kann die Handhabung unterschiedlicher Passwörter erleichtern.

Umgang mit Downloads

Programme oder andere Daten sind schnell aus dem Internet heruntergeladen. Doch in den Dateien kann sich, ebenso wie bei Anhängen von E-Mails, Schadsoftware verbergen. Das BSI empfiehlt daher einen vorsichtigen Umgang mit Downloads. Es sei wichtig, sich vorher zu vergewissern, ob die Quelle vertrauenswürdig ist. Tipp: Nutzen Sie nach Möglichkeit die Webseite des jeweiligen Herstellers zum Download.

Fünf Tipps zum sicheren Surfen im World Wide Web auf einen Blick:

Tipp 1: Verwenden Sie einen aktuellen Webbrowser

Tipp 2: Führen Sie regelmäßig Updates durch und halten Sie Ihre Software aktuell

Tipp 3: Nutzen Sie Virenschutz und Firewall

Tipp 4: Achten Sie darauf, dass Ihre Passwörter sicher sind

Tipp 5: Laden Sie Daten nur von vertrauenswürdigen Seiten herunter

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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