Vor einer Krankheit eines Angehörigen haben die Deutschen noch mehr Angst als davor, selbst krank zu werden. Sportliche Aktivität und ein gesundheitsbewusstes Leben können das Krankheitsrisiko senken. © dpa/picture alliance
  • Von Manila Klafack
  • 06.09.2018 um 12:31
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Neben der Gesundheit von Angehörigen und dem eigenen Wohlergehen fürchten die Deutschen vor allem um ihr finanzielles Auskommen im Alter. Aber auch die gesellschaftliche und politische Situation halten viele für beängstigend.

Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Deutschen sorgen sich darum, dass ihre Angehörige erkranken könnten. Und beinahe jeder Zweite (46 Prozent) hat Angst um das eigene gesundheitliche Wohl (siehe Tabelle). Zu diesem Ergebnis gelangt die repräsentative „Gesellschaftsstudie 2017“ des Meinungsforschers Forsa im Auftrag des Direktversicherers Cosmos Direkt.

Allerdings könne jeder etwas für sein Wohlbefinden tun. „Mit einem gesundheitsbewussten Lebensstil und etwas sportlicher Aktivität kann jeder sein persönliches Krankheitsrisiko senken und seine Lebenserwartung positiv beeinflussen“, sagt Nicole Canbaz, Vorsorge-Expertin von Cosmos Direkt. „Immer mehr Versicherer begleiten und motivieren ihre Kunden auf ihrem Weg in ein gesünderes Leben und belohnen ihren Einsatz – etwa in Form von Bonusanreizen oder gesundheitsfördernden Angeboten.“

Nach der Gesundheit ist das nächste große Sorgen-Thema der Befragten das Verschlechtern der gesellschaftlichen und politischen Lage. 60 Prozent geben das als Befürchtung an.

Finanzielle Ängste für die Zeit nach der Erwerbstätigkeit folgen auf dem 4. Platz. 44 Prozent der Befragten glauben, die Rente sei nicht sicher. Und 37 Prozent gehen davon aus, das Geld reiche im Ruhestand nicht aus.

Quelle: Forsa

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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