Handwerker installieren Solarmodule auf einem Wohnhausdach: Photovoltaikanlagen lassen sich über Wohngebäudepolicen absichern. © picture alliance / Daniel Kalker | Daniel Kalker
  • Von Juliana Demski
  • 05.05.2022 um 16:15
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Die Energiekosten steigen gefühlt unaufhörlich, und dann ist da ja auch noch der Klimawandel – viele Menschen wollen deshalb auf alternative Energiequellen umsteigen. Eine Möglichkeit: Photovoltaikanlagen auf dem eigenen Dach. Dabei ist auch der passende Versicherungsschutz wichtig. Einer Analyse zufolge hat das insbesondere der Süden Deutschlands bereits begriffen.

Im Süden Deutschlands sind private Photovoltaikanlagen bereits weit verbreitet – und die Bundesbürger dort setzen viel daran, ihre Energiequellen gut abzusichern. Das zeigt eine Analyse des Vergleichsportals Check24. So sind sie besonders häufig in Baden-Württemberg (23,5 Prozent), Bayern (23,3 Prozent), Hessen (21,8 Prozent) und im Saarland (21,3 Prozent) über die Wohngebäudeversicherung versichert.

André Boudon, Geschäftsführer Wohngebäudeversicherungen bei Check24, hat dafür eine einfache Erklärung: „Photovoltaikanlagen produzieren durch Sonnenstrahlung nachhaltigen Strom, besonders gefragt sind sie daher bislang in sonnenreichen Bundesländern im Süden.“ Aktuell sei jedoch eine steigende Nachfrage in ganz Deutschland zu erkennen.

Grafik Solaranlagen
Quelle: Check24
Bauherren sollten an speziellen Versicherungsschutz denken

Befinden sich das Haus oder die Solaranlagen hingegen noch in der Bauphase, lassen sie sich über sogenannte Neubauversicherungen absichern. Dazu gehört die Bauleistungsversicherung, welche Schäden an Bauleistung, -stoffen und -teilen abdeckt, die beispielsweise durch Wetter oder Materialfehler verursacht wurden. Die Feuerrohbauversicherung hingegen sichert unter anderem gegen Brände und Blitzschlag ab; nach Fertigstellung der Immobilie wird diese Police dann in eine Wohngebäudeversicherung umgewandelt.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist seit 2021 Junior-Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört sie seit 2016 an.

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