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Brandschaden Die Folgen eines lückenhaften Versicherungsschutzes

Von einer Drehleiter aus bekämpft die Feuerwehr den Brand eines Hauses im sächsischen Annaberg-Buchholz. Die dreiköpfige Familie konnte sich retten. Einen großen Teil des Schadens wird die Versicherung nicht ersetzen.
Von einer Drehleiter aus bekämpft die Feuerwehr den Brand eines Hauses im sächsischen Annaberg-Buchholz. Die dreiköpfige Familie konnte sich retten. Einen großen Teil des Schadens wird die Versicherung nicht ersetzen. © dpa/picture alliance

Wie wichtig eine auf den aktuellen Bedarf des Kunden abgestimmte Versicherung ist, zeigt das Beispiel eines Feuers im sächsischen Erzgebirge. Der Brandschaden eines Wohnhauses wird wohl nur zu einem geringen Teil erstattet, da Anbauten nicht im Versicherungsschutz enthalten waren.

| , aktualisiert am 27.07.2018 11:52  Drucken

Bei einer dreiköpfigen Familie im sächsischen Annaberg-Buchholz haben ein Feuer und die anschließenden Löscharbeiten einen Schaden von rund einer Million Euro angerichtet. Glück im Unglück – niemand wurde ernsthaft verletzt. Der Brand war in der Werkstatt des Hauses ausgebrochen. Auslöser war der Akku einer Stirnlampe, der zum Laden in der Steckdose steckte, schreibt die Freie Presse über den Fall.

In der Werkstatt befanden sich danach mehrere Motorräder, Werkzeug sowie jede Menge Ersatzteile. Diese sollten die Grundlage für den Start des Mannes in die Selbstständigkeit mit einem Geschäft für Motorradteile im kommenden Jahr bilden. Den größten Teil des rund Eine-Millionen-Euro-Schadens wird er laut des Berichts nicht von der Versicherung ersetzt bekommen, da zum Beispiel die Anbauten des Hauses nicht versichert waren.

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