Bonität Bekommt man trotz Schufa-Eintrags eine Kfz-Versicherung?

Ein Hinweisschild der Schufa in der Geschäftsstelle der Schufa Holding im Mariendorfer Damm in Berlin.
Ein Hinweisschild der Schufa in der Geschäftsstelle der Schufa Holding im Mariendorfer Damm in Berlin. © dpa/picture alliance

Wirkt sich ein negativer Schufa-Eintrag eigentlich auch auf den Abschluss einer Kfz-Versicherung aus? Schließlich führen die meisten Versicherer bei Antragstellung eine Bonitätsprüfung durch. Die Antwort erhalten Sie hier.

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Negative Bonitätsbewertungen und ein negativer Schufa-Eintrag haben oft Folgen für die Betroffenen. Eine Kreditkarte oder einen Kredit bekommen sie dadurch in aller Regel nicht mehr. Und auch andere Anschaffungen können sie erstmal abschreiben.


Wie sieht das aber mit der Kfz-Versicherung aus? Dieser Frage ging das Traunsteiner Tagblatt nach. Problem sei, dass so gut wie jede Versicherung bei der Antragsstellung eine Bonitätsprüfung durchführe, um das finanzielle Risiko für sich selbst zu reduzieren. 

Bei einer Teil- oder Vollkaskoversicherung sehe es daher bei einem negativen Schufa-Antrag eher schlecht aus. Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung git aber etwas anderes. Da sie einen Pflichtversicherung ist, muss sie jedem Autofahrer auch gewährt werden. „Dieser Antrag kann nur in Extremsituationen wie bei einer Privatinsolvenz oder durch eine laufende einstweilige Verfügung abgelehnt werden“, heißt es in dem Bericht weiter. 
Trotzdem könne sich der Eintrag aber auf den Umfang der Leistung und die Kosten der Police auswirken. Goodies wie Zusatzleistungen, Freischäden oder die Einstufung in den bestehenden Versicherungsstufen würden ersatzlos gestrichen. Der Kunde bekommen also nur eine reinen Basisschutz.
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