Marco Scherbaum ist Experte und Spezialmakler für die betriebliche Krankenversicherung (bKV). © Presse Marco Scherbaum
  • Von Redaktion
  • 15.03.2023 um 09:39
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lesedauer Lesedauer: ca. 03:30 Min

Welche soziale Verantwortung übernehmen Arbeitgeber, wenn es um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter geht? In der Realität kommt es leider allzu oft vor, dass Unternehmen für die Leistungsfähigkeit der Maschinen besser vorsorgen als für die Leistungsfähigkeit ihres Personals. Der unabhängige bKV-Spezialmakler Senator h.c. Marco Scherbaum schreibt in seiner aktuellen Kolumne, dass ein Investment der arbeitgeberfinanzierten bKV häufig schon nach kurzer Zeit messbare Effekte mit zahlreichen positiven betriebswirtschaftlichen Auswirkungen hat.

Teure Ausfallzeiten

„Schon wieder eine Krankmeldung“, ein typischer Satz von Personalverantwortlichen.  Tatsächlich sind Fehltage für die Unternehmen eine große Belastung und schädigen die Produktion. Ein hoher Krankenstand verursacht erhebliche Kosten.

Stress und hohe Arbeitsverdichtungen fordern ihren Tribut. In den vergangenen Jahren konnte immer mehr Arbeit nicht erledigt werden, weil Beschäftigte sich teilweise wochenlang krankmeldeten. Ein Vergleich der Fälle von Arbeitsunfähigkeit (AU-Fälle) und den hierdurch entstehenden Fehltagen (AU-Tage) macht deutlich, dass Langzeiterkrankungen für Fehlzeiten und damit auch für die Kostenbelastung der Betriebe die maßgebliche Rolle spielen.

Älter werdende Belegschaften

Das durchschnittliche Alter der Erwerbstätigen steigt in den nächsten Jahren stark an – mit Auswirkung auf die Häufigkeit bestimmter Krankheiten. Ganz vorne:

  • Ernährung-/Stoffwechselkrankheiten (wie Diabetes mellitus)
  • Krankheiten des Kreislaufsystems (wie Ischämische Herzkrankheiten)
  • Krankheiten des Atmungssystems (wie Chronische Krankheiten der unteren Atemwege)
  • Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (wie Polyarthritis und Arthrose)

Nie war der Anteil der Beschäftigten jenseits von 50 Jahren größer als heute. Dieser Trend ist über alle Branchen und Berufsgruppen hinweg zu beobachten.

Gesundheits-Vorsorge

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind ein wichtiges Instrument zur Gesunderhaltung! Hochwertige Vorsorgeuntersuchungen zählen meist zu den sogenannten IGeL-Leistungen, die nicht zum Deckungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung gehören, dennoch von Arbeitnehmern nachgefragt werden, ärztlich empfehlenswert oder aufgrund des Patientenwunsches ärztlich vertretbar sind.

Das Problem: Die Kosten, etwa eine Milliarde Euro pro Jahr, müssen gesetzlich Versicherte in deutschen Arztpraxen selbst tragen. Das aktuelle System der gesetzlichen Krankenversicherung ist nur unzureichend auf die demografischen Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.

Lösung: bKV-Vorsorge

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) versteht sich als Ergänzung zur Gesetzlichen Krankenversicherung und soll Gesundheitsleistungen abdecken, die insbesondere die gesetzlichen Krankenkassen nicht oder nur zum Teil bezahlen.

Die Vorsorgetarife der bKV können die betriebliche Gesundheit aktiv unterstützen. Sie enthalten wichtige und hochwertige Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten. Das besondere Extra – als perfekte Ergänzung zur Regelleistung der Gesetzlichen Krankenkassen. Gesetzliche Programme beschränken sich in der Regel auf Basis von Abtastuntersuchungen sowie zusätzlich in Diagnose- und Altersabhängigkeit.

Zur bKV zählen je nach Tarifwahl moderne Diagnosemethoden auf Status Privatpatient – beispielsweise ambulante Ultraschallvorsorge zur Krebsfrüherkennung, erweiterte Laborwerte und EKG – bis zu Tarifen mit Leistungen zur Stressbewältigung und Burn-out-Prophylaxe gegen psychische Belastungen. Ebenso gibt es Tarife für Ganztages-Check-Ups mit umfangreicher körperlicher Untersuchung sowie abschließendem Arztgespräch und verständlichen Abschlussbericht. Alle Untersuchungen können beim Wunscharzt – also freie Arztwahl – in Anspruch genommen werden.

Marktüblich sind zwei Modelle: Bei sogenannten Budget-Tarifen ist ein jährlicher Maximal-Betrag festgelegt, den der Mitarbeiter flexibel für individuelle Vorsorgeuntersuchungen verwenden kann. Bei der Variante Wertgutscheine erhält jeder Arbeitnehmer personalisierte „Schecks“ oder „Gutscheine für definierte Untersuchungen auf Privatpatienten-Niveau“. Der Leistungsumfang ist absolut transparent. Die Abrechnung der Kosten erfolgt direkt zwischen Arzt und Versicherer.

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15. März 2023: bKV-Kolumne von Marco Scherbaum: "Mit bKV-Vorsorge Arbeitskraft erhalten und Ausfallkosten senken" – HEALTH FOR ALL
Vor 11 Monaten

[…] Hier die vollständige Kolumne lesen […]

bKV-Kolumne #6 : “Mit bKV-Vorsorge Arbeitskraft erhalten und Ausfallkosten senken“ – Betriebliche Krankenversicherung
Vor 4 Monaten

[…] hier Kolumne vollständig lesen […]

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