Hier entsteht ein neues Haus: Bauherren müssen immer höhere Immobilienkredite aufnehmen. © Pixabay
  • Von Juliana Demski
  • 26.04.2019 um 10:38
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Die durchschnittliche Darlehenssumme für Baufinanzierungen ist erneut gestiegen. Das zeigt eine aktuelle Datenanalyse des Finanzdienstleisters Dr. Klein. Im Schnitt nehmen Bauherren nun rund 30.000 Euro mehr Schulden auf als noch vor einem Jahr.

Wer sich den Wunsch seiner eigenen vier Wände erfüllen möchte, muss im Regelfall einen Kredit aufnehmen. Die durchschnittliche Kreditsumme für Bauherren belief sich im März auf rund 243.000 Euro – also 30.000 Euro mehr als noch vor einem Jahr und rund 5.000 Euro mehr als im Vormonat. Das sind Ergebnisse einer Datenanalyse aus dem Hause Dr. Klein.

Interessant ist auch:  

Der fremdfinanzierte Anteil am Kaufpreis steigt nicht mit an, sondern verringerte sich leicht auf 83,35 Prozent (Februar: 83,51 Prozent). Und: Mit 450 Euro sei die Standardrate, errechnet für einen Kredit in Höhe von 150.000 Euro mit 2 Prozent Tilgung und 80 Prozent Beleihungsauslauf, sehr niedrig. Die Analysten begründen das mit den derzeit sehr niedrigen Zinsen für Immobilienkredite. 

Die durchschnittliche Zinsbindung beträgt dabei 14 Jahre und 2 Monate. Das sind rund vier Monate länger als noch im Februar. Das sei die längste Festschreibung der Zinsen seit September 2016, schreiben die Experten. 

Betrachtet man die durchschnittliche anfängliche Tilgung, so zeigt sich indes kaum eine Veränderung: Im März betrug sie laut Untersuchung 2,8 Prozent – im Vergleich zum Vormonat sei sie also stabil (minus 0,03 Prozentpunkte). 

Und auch das Verhältnis zwischen Annuitätendarlehen und Forward-Darlehen habe sich kaum verändert, sagen die Analysten:  

Seit einem Dreivierteljahr pendelten sich die Forwards unter 10 Prozent ein. Hierbei zahlen Kreditnehmer einen Aufschlag, um sich die jetzigen Zinsen für die Zukunft zu sichern. Aktuell gingen knapp 9 von 100 Euro in eine Forward-Finanzierung, heißt es in der Analyse. Klassische Annuitätendarlehen, bei denen keine Zinsen für die Zeit der Bereitstellung fällig werden, bauen ihren Anteil laut Untersuchung von 81,95 auf 82,86 Prozent aus.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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