Den Ruhestand genießen: Ein älterer Mann mit einem Hund schaut sich im Hafen von Bilbao die Kreuzfahrtschiffe an. Hier die Anthem Of The Seas von Royal Caribbean. © Getty Images
  • Von Redaktion
  • 04.09.2015 um 10:00
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Wollen Makler in Rente gehen, stellt sich immer die Frage: Was passiert mit den Beständen? Eine Möglichkeit ist der Verkauf der Bestände oder gleich des ganzen Maklerunternehmens. Wenn das nicht klappt, dann braucht es jedoch eine Alternative. Wie diese aussehen könnte.

Irgendwann ist mal gut. Dann ist die Zeit für die Rente einfach da. Neben Bestands- und Unternehmensverkauf haben zwei Makler aus Baden-Württemberg nun eine weitere Möglichkeit ersonnen, wie Makler ihre Nachfolge regeln können.

Laut Bericht des Versicherungsboten haben Uwe Schuhmacher und Markus Szabo vom Maklerbüro Provisor ein Konzept entwickelt, dass auf dem Prinzip Outsourcing basiert. Praktisch soll das ganze so funktionieren, dass die angehenden Ruheständler ihre Bestände jüngeren Kollegen übergeben, dabei jedoch weiterhin Eigentümer ihres Kundenstamms bleiben.

Rechtlich soll das Geschäft auf einem sogenannten Untervermittlervertrag stehen. Dadurch würden „die Eigentumsverhältnisse und Kundenbeziehungen der Makler sowie ihre Courtagevereinbarungen mit den Gesellschaften unangetastet“ bleiben, so der Bericht. Aber auch für die Kunden gebe es kaum Veränderungen, denn Firma und Name blieben gleich.

Der neue Makler wäre dann quasi der Stellvertreter seines Vorgängers. Dafür, so der Versicherungsbote weiter, bekäme er als finanziellen Ausgleich einen Anteil aus den Bestandsprovisionen.

Das Konzept wollen die Provisor-Makler im Oktober auf der Versicherungsmesse DKM vorstellen.

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