Feuerwehrleute löschen am 28. November 2019 in Kaltenkirchen während einer Vorführung einen brennenden Adventskranz mit Hilfe einer Löschdecke. Die Feuerwehr hat über die Gefahren zu Weihnachten und an Silvester informiert. Der Versicherungsverband GDV hat nun ebenfalls vor Feuerschäden durch unachtsames Verhalten gewarnt. © picture alliance/Daniel Bockwoldt/dpa
  • Von Lorenz Klein
  • 29.11.2019 um 03:59
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Zum Start der Adventszeit machen es sich viele Deutsche bei Kerzenlicht im heimischen Wohnzimmer gemütlich. Doch nicht selten kommt es dabei zu Feuerschäden. Laut Versicherungsverband GDV verzeichnen die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer zu dieser Zeit rund 50 Prozent mehr Feuerschäden als in den Frühjahrs- und Herbstmonaten.

Zum Jahresende brennt es häufiger als in den anderen Monaten des Jahres. Darauf weist der Versicherungsverband GDV auf Basis aktueller Statistiken hin.

Demnach registrierten die Versicherer 2018 rund 10.000 zusätzliche Brände in der Advents- und Weihnachtszeit. Pro Brand entstand ein Schaden von durchschnittlich 3.100 Euro (siehe Grafik). Insgesamt lag der Schadenaufwand bei rund 31 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2017 lag der Schadenaufwand bei 32 Millionen Euro, der Schadendurchschnitt bei 3.200 Euro.

400.000 Feuerschäden in 2018

„Häufige Brandursachen sind in Flammen aufgegangene Adventskränze oder Weihnachtsbäume“, teilt der GDV mit. Hinzu kämen zum Jahreswechsel die Risiken durch querfliegende Silvesterraketen und unachtsam gezündete Feuerwerkskörper. Insgesamt leisteten die deutschen Versicherer für etwa 400.000 Feuerschäden im gesamten Jahr 2018 rund 1,5 Milliarden Euro, so der Verband.

Die Hausratversicherung kommt für Brandschäden auf, wenn Einrichtungsgegenstände oder auch Geschenke unter dem Weihnachtsbaum durch ein Feuer zerstört wurden. Die Wohngebäudeversicherung kommt für Schäden am Haus auf, wenn dieses ganz oder teilweise abgebrannt ist.

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Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit Oktober 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit Oktober 2016 an.

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