11
Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

VZBV-Chef zum Thema Riester Klaus Müller fordert „Provisionsverbot bei allen Anlageprodukten“

Glaubt, dass die Riester-Rente ein neues Konzept braucht: VZBV-Chef Klaus Müller.
Glaubt, dass die Riester-Rente ein neues Konzept braucht: VZBV-Chef Klaus Müller. © dpa/picture alliance

Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), Klaus Müller, spricht in einem Interview darüber, wie man die Riester-Rente wieder beliebter und rentabler machen kann. Eine Möglichkeit: ein Provisionsverbot. Dieses soll aber nicht nur für die Riester-Rente gelten.

|  Drucken

In einem Interview mit dem Magazin Wirtschaftswoche sprach der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), Klaus Müller, über die Riester-Rente: „Riester war gut gemeint, aber grottenschlecht umgesetzt. Die Finanzprodukte sind einfach zu teuer und zu kompliziert“, sagte er. Kunden wollten einfache Produkte, denen sie vertrauen könnten.

Sein Lösungsvorschlag: keine Vertriebs- und Marketingkosten mehr. Und: „Wir brauchen ein Provisionsverbot – bei allen Anlageprodukten.“ Noch bekämen die Kunden hauptsächlich das verkauft, was die meiste Provision bringe, so Müller im Interview. „Ohne Provision gebe es sicher weniger Berater, aber die Qualität wäre höher.“ Dazu nannte er Beispiele aus Großbritannien und den Niederlanden. Auch von Online-Portalen als Informationsquelle für Versicherte sei er mittlerweile recht angetan.

Zudem nannte er das Thema Garantien – als Verbraucherschützer ein überraschender Kritikpunkt. 

Müller begründete das so: „Wir sind nicht gegen Garantien, sondern für eine ehrliche Debatte darüber. Viele Verbraucher wünschen sich Garantien in der Ansparphase ohne zu wissen, wie viel Rendite sie tatsächlich kosten. Das sollten wir ihnen erklären, damit sie entscheiden können, wie viel ihnen eine solche Absicherung wert ist.“

Mit einem neuen Namen und einem völlig anderen könne das Konzept der Riester-Rente wiederbelebt werden, so Müller.

Wie das seiner Meinung nach aussehen sollte? Wie in Schweden. Da „gibt es für alle Arbeitnehmer einen Fonds für die private Altersvorsorge. Er ist staatlich aufgesetzt und wird größtenteils privat gemanagt. Er kommt ohne Garantien in der Sparphase aus, hat niedrige Kosten und deutlich höhere Renditen als unsere Riester-Produkte“, erklärte der VZBV-Chef der Wirtschaftswoche.

Und weiter:  

Beim schwedischen Modell könnten die Anleger statt im Standard-Altersvorsorgeprodukt ihr Geld auch in rund 800 verschiedene private Fonds anlegen. „Nur ein Bruchteil tut dies — weil der Standard-Fonds so erfolgreich ist. Es hat sich gezeigt, dass Zuschüsse und Steuervorteile als Anreize nicht reichen. Auch die Rendite und damit die Qualität der Finanzprodukte muss stimmen“, schlussfolgert der Verbraucherschützer.

Blick in die Zukunft: IDD-lizensiertes Webinar zum Brexit
Werbung


Lars Heermann von Assekurata und Christian Nuschele, Vertriebschef von Standard Life, analysieren im Webinar kritisch die Herausforderungen, die der Brexit mit sich bringt.

Darüber hinaus wagen sie einen Blick in die Zukunft, verbunden mit einer Analyse, welche Produkte künftig im Niedrigzinsumfeld punkten können. Neben aktuellen Fakten für ihre Kundenberatung, erhalten Makler durch das Webinar auch IDD-relevante Weiterbildungszeit.

Am Montag, 25. Februar, um 14 Uhr.

Jetzt anmelden!

Video-Talk zu Brexit-Maßnahmen britischer Versicherer
Werbung

Mit dem bevorstehenden Brexit hat die Standard Life sich entschieden das gesamte Versicherungsgeschäft in Irland anzusiedeln. Eine starke Wirtschaftslage und etablierter Versicherungsmarkt sprechen für den Standort. Zudem können Vermittler ihr Neugeschäft unverändert fortsetzen und alle Kunden weiter auf den gewohnten Service zurückgreifen.

Im Interview spricht Journalist Dr. Marc Surminski mit Lars Heermann, Bereichsleiter Analyse und Bewertung bei Assekurata, und Christian Nuschele, Head of Sales & Marketing bei Standard Life, über die konkreten Schritte.

Das ausführliche Gespräch können Sie unter diesem Link verfolgen.

Warum Multi-Asset-Fonds so beliebt sind
Werbung

Die Multi-Asset-Konzepte erfreuen sich nach wie vor ungebrochener Beliebtheit. Woran liegt das? Welche Vorteile bieten sie Anlegern? Und welche Rolle spielen bei den Multi-Asset-Fonds Themen wie Technologie, Industrie 4.0 und Nachhaltigkeit im Fondsuniversum?

Im Interview mit dem Wirtschaftsjournalisten Andreas Franik gibt Stephan Hoppe, Direktor Investment Strategie bei Standard Life, Antworten auf diese Fragen und eine Einschätzung für das Börsenjahr 2019.

Ausblick 2019: Wie wirkt sich der Brexit auf meine britische Lebensversicherung aus?
Werbung

Niedrige Zinsen, Kursschwankungen an den Aktienmärkten, regulatorische Änderungen und der sich nähernde Brexit haben das Jahr 2018 geprägt. Wie geht es weiter? Und welche Veränderungen erwarten britische Versicherer und ihre Kunden im deutschen Markt?

Das erklärt der Vertriebschef von Standard Life Deutschland, Christian Nuschele, im Gespräch mit dem Wirtschaftsmoderator Andreas Franik auf dem Parkett der Frankfurter Börse.

Aktienorientierte Altersvorsorge: Was bringen eigentlich Small Caps?
Werbung

Was genau sind sogenannte Small Caps? Und welche Vorteile bieten sie bei der aktienorientierten Altersvorsorge? Das verrät Michael Heidinger von Aberdeen Standard Investments. Hier geht es zum Interview mit Andreas Franik an der Börse Frankfurt.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
Werbung


Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.