Ein goldener Ferrari in Knightsbridge, eines von Londons teuersten Stadtvierteln: Millionäre fühlen sich oft noch unterversichert. © Getty Images
  • Von Juliana Demski
  • 15.03.2017 um 11:28
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Mehr als die Hälfte aller Vermögenden in Großbritannien, Irland und Frankreich befürchten, dass sie nicht ausreichend versichert sind. Hinzu kommt auch, dass viele das Gefühl haben, für Versicherungen zu zahlen, die nicht ihren Ansprüchen entsprechen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage.

Mehr als jeder zweite HNWI (High Net Worth Individual, zu Deutsch: Hochvermögender) hat das Gefühl, unterversichert zu sein. Viele befürchten zudem, für Versicherungen zu zahlen, die nicht auf ihre Ansprüche zugeschnitten sind. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Industrieversicherers Chubb, für die 500 Millionäre mit einem Vermögen zwischen einer bis 10 Millionen Britische Pfund befragt wurden.

Trotzdem zeigt die Umfrage auch, dass nur 30 Prozent der Umfrageteilnehmer Vermittler oder Versicherungen suchen, die sich mit den Bedürfnissen von Vermögenden auskennen. Weniger als ein Fünftel (19 Prozent) bezieht das mit in die Suche ein.

Die Wohlhabenden legen aber dennoch Wert auf einen engen Kontakt zum Ansprechpartner (63 Prozent), eine hohe Reaktionsfähigkeit der Versicherung (63 Prozent) und die Bereitschaft der Versicherer und Vermittler zu besserem Service (53 Prozent).

Außerdem waren vielen Befragten Gutachten- und Wertschätzungsdienste für Luxusgüter (58 Prozent), ein gutes Verständnis des HNWI-Klientels (52 Prozent) und Fachwissen zu wertvollen Sammlerstücken (51 Prozent) besonders wichtig.

Und auch Schadensbearbeitung stand hoch im Kurs unter den Wohlhabenden: Sechs von zehn (59 Prozent) Umfrageteilnehmern wenden sich zielgerichtet an einen Anbieter, der in dieser Sache einen guten Ruf hat.

Versicherungen und Vermittlern gegenüber sind die Vermögenden allgemein gut gestimmt. Knapp sieben von zehn Umfrageteilnehmern (68 Prozent) vertrauen ihrem Versicherungsanbieter und dem Wissen des Vermittlers. Außerdem erwarten sie, dass die Kommunikation über Kanäle wie Internet (42 Prozent), Telefon (40 Prozent) und Mobilgeräte (34 Prozent) in Zukunft wichtiger wird.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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