Umfrage der Techniker Krankenkasse Große gesundheitspolitische Aufgaben warten auf künftige Regierung

Ein Schüler übt im Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege das Messen des Blutdrucks. Der Schüler besucht im Rahmen seines Wahlpflichtfachs «Pflege» den Unterricht.
Ein Schüler übt im Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege das Messen des Blutdrucks. Der Schüler besucht im Rahmen seines Wahlpflichtfachs «Pflege» den Unterricht. © dpa/picture alliance

Die künftige Regierung muss die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Pflegewesen auf ihre Agenda heben. Das fordert eine große Mehrheit von Bundesbürgern, die die Techniker Krankenkasse nun befragen ließ.

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Bessere Arbeitsbedingungen in Heimen und Krankenhäusern sehen die Deutschen als vorrangige gesundheitspolitische Aufgabe einer künftigen Regierung an. 97 Prozent der 1.002 von Forsa befragten Bundesbürger im Auftrag der Techniker Krankenkasse nennen diesen Punkt.

Außerdem schätzen 67 Prozent eine weitere Digitalisierung im Gesundheitswesen als wichtig ein. Zusätzliche Wünsche der Befragten sind, dass die Ärzte ihren Patienten mehr Zeit einräumen (85 Prozent), dass sie schneller Termine vergeben (76 Prozent), und dass die Notaufnahmen entlastet werden (73 Prozent).

CDU/CSU und SPD haben einige dieser Punkte in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart. So heißt es dort unter anderem, dass mit einem Sofortprogramm 8.000 neue Fachkraftstellen in Pflegeeinrichtungen geschaffen werden sollen.

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