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Übernahme Allianz plant Squeeze-out bei Euler Hermes

Logo und Schriftzug der Allianz auf dem Gelände des Versicherungskonzerns in Munchen: Der Versicherer möchte die Tochtergesellschaft Euler Hermes von der Pariser Börse nehmen.
Logo und Schriftzug der Allianz auf dem Gelände des Versicherungskonzerns in Munchen: Der Versicherer möchte die Tochtergesellschaft Euler Hermes von der Pariser Börse nehmen. © dpa/picture alliance

Die Allianz möchte auch die verbleibenden Aktien ihrer Tochtergesellschaft Euler Hermes übernehmen und plant daher einen Squeeze-out der Minderheitsaktionäre. Danach soll der Kreditversicherer von der Börse genommen werden.

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Der Streubesitz von Euler Hermes liegt laut der Allianz derzeit bei 4,69 Prozent. Den Minderheitsaktionären des Kreditversicherers will die Allianz 122 Euro pro Aktie anbieten. Nach dem Squeeze-out will die Allianz ihre Tochter von der Pariser Börse nehmen. Läuft alles wie geplant soll das Vorhaben im zweiten Quartal 2018 abgeschlossen sein.

Dieser Schritt sei Teil der Strategie der Allianz, in profitable Unternehmen zu investieren und die eigene Rolle in den Heimatmärkten zu stärken. Außerdem wolle man die Kompetenz gerade im Bereich der Sach- und Unfallversicherung weiter ausbauen.

Das Angebot an die Minderheitsaktionäre tangiert dabei nicht das für 2018 bereits angekündigte Aktien-Rückkaufsprogramm der Allianz SE mit einem Volumen von bis zu 2 Milliarden Euro.

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