Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Forscher zu den Rentenplänen der Groko Langfristig müsste die Mehrwertsteuer auf 26 Prozent steigen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterhält sich im Deutschen Bundestag mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Im Vordergrund ist Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zu sehen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterhält sich im Deutschen Bundestag mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Im Vordergrund ist Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zu sehen. © dpa/picture alliance

Ein Rentenniveau von 48 Prozent und ein Rentenbeitrag von maximal 20 Prozent – diese ambitionierten Rentenpläne hat sich die Große Koalition gesetzt. Um das zu finanzieren, müsste man wohl die Mehrwertsteuer anheben. Und zwar ordentlich, haben Forscher berechnen.

|  Drucken

Die Große Koalition hat sich ehrgeizige Pläne zur Verbesserung der Rente hierzulande vorgenommen. Unter anderem soll es das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent sinken und der Beitrag gleichzeitig nicht höher als 20 Prozent steigen.

Das dürfte aber durchaus teuer werden. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, kommen Forscher des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik zu dem Ergebnis, dass dem Rentensystem schon bald das Geld für die Realisierung dieser Pläne fehlen würde. Bereits 2023 würde die Haltelinie danach für das Rentenniveau unterboten. 2025 dann würde dann auch der Beitragssatz von 20 Prozent kassiert.

Um die Haltelinien auch 2025 zu finanzieren, bräuchte der Staat 11 Milliarden Euro – 2030 wären es schon 45 Milliarden Euro und 2048 mehr als 125 Milliarden Euro im Jahr.

Könnte man diese Kosten über Steuern ausgleichen?

Ja, durchaus. Aber auch das würde sehr teuer, wie Forscher um den Rentenexperten Axel Börsch-Supan ermittelt haben. Würde man die Kosten auf die Mehrwertsteuer umschlagen, bräuchte man 2030 statt 19 Prozent Mehrwertsteuer 22 Prozent. Langfristig müsste die Steuer 26 Prozent betragen, heißt es im Bericht der Süddeutschen weiter.

Eine andere Alternative – nämlich die Erhöhung des Renteneintrittsalters – wäre wohl ebenfalls unpopulär. Bis 2030 müsste es auf 69 Jahre steigen, bis 2045 auf 71 Jahre.

Altersvorsorge neu gedacht
Werbung

Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.

Standard Life bleibt Standard Life
Werbung

Obwohl Standard Life jetzt offiziell der Phoenix Gruppe angehört, wird sich für die deutschen und österreichischen Vertriebspartner und Kunden des Versicherers in Zukunft nichts ändern.

Im Video-Interview spricht Susan McInnes, Vorstandsvorsitzende der Standard Life Versicherung, über ihre Pläne und die Details der strategischen Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe.

Basisrente: Alleskönner unter den Vorsorgeprodukten
Werbung


Mit einer Basisrente steht Ihren Kunden ein Vorsorgeprodukt zur Verfügung, das unter anderem flexible (Zu)Zahlungen, Steuervorteile sowie Pfändungs- und Insolvenzschutz bietet.

Werfen Sie jetzt einen Blick auf Ihren Bestand und sprechen Sie Ihre Kunden auf die Basisrente an. Denn noch können die zum Produkt gehörenden Steuervorteile für das laufende Jahr ausgeschöpft werden.

Informieren Sie sich zudem über die fondsgebundene Basisrentenversicherung Maxxellence Invest von Standard Life. Neben 50 neuen Fonds wartet das Produkt mit vielen Zusatzoptionen auf. Jetzt mehr erfahren!

Fit für den Brexit: Alles rund um die „Part-VII-Übertragung“
Werbung


Seitdem der Brexit-Termin feststeht, hat Standard Life begonnen, die Weichen neu zu stellen und die Übertragung der deutschen und österreichischen Verträge auf seine schottische Tochtergesellschaft vorzubereiten.

Als Basis für die Übertragung wird ein rechtliches Verfahren, die sogenannte „Part-VII-Übertragung“, dienen. Lesen Sie hier mehr über die geplanten Schritte, die Regulierungsfragen und den voraussichtlichen Zeitplan.