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Test Pflegetagegeldversicherung Hanse-Merkur bietet von 31 Versicherern das beste Produkt

Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat die Pflegetagegeldtarife von 31 Anbietern untersucht.
Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat die Pflegetagegeldtarife von 31 Anbietern untersucht. © dpa/picture alliance

Der Mangel an Fachkräften in der Pflege ist das eine Problem, die Kosten, die jedem einzelnen im Pflegefall entstehen können, ein anderes. Wer hier vorsorgen möchte, kann eine private Pflegetagegeldversicherung abschließen. Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat sich die Produkte von 31 Anbietern einmal genauer angeschaut – mit diesen Ergebnissen.

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Die Hanse-Merkur geht mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“ und 87,7 von 100 möglichen Punkten aus einem aktuellen Test von Pflegeversicherungen hervor. In dem Vergleich des Deutschen Instituts für Service-Qualität im Auftrag des Nachrichtensenders N-TV von 31 Anbietern liegt die Hanse-Merkur sowohl bei der Leistungsbewertung als auch mit niedrigen Monatsbeiträgen vorne. Auch die zweit- und drittplatzierten Gesellschaften, Concordia und Barmenia, können ein „sehr gut“ erzielen. Sie erreichen 83,3 beziehungsweise 83,2 Punkte.

Bei dieser Untersuchung stellte sich heraus, dass zwischen den Versicherern große Kostenunterschiede herrschen. Demnach würden sich durch die Wahl des günstigsten anstelle des teuersten Anbieters im Durchschnitt 60 Prozent der Kosten sparen lassen. Allerdings gehe das entsprechend zu Lasten der Auszahlungsbeträge im Pflegefall. Diese Beträge würden sich beispielsweise im Pflegegrad 1 bei ambulanter und auch stationärer Pflege zwischen 75 und 1.500 Euro bewegen.

Zur vollständigen Tabelle, wie die verschiedenen Pflegetagegeldpolicen abgeschnitten haben, geht es hier.

Hintergrund der Studie: Das Deutsche Institut für Service-Qualität analysierte 31 Unternehmen, die eine private Pflegetagegeldversicherung ohne staatliche Förderung anbieten hinsichtlich Leistungsbewertung, Kosten sowie Auszahlung. Dabei wurden drei Kundenprofile für gesunde Versicherte im Alter von 30, 45 und 60 Jahren angenommen. Die Erhebung der Daten beruhte auf verbindlichen Angaben der Unternehmen, wie den gedruckten Versicherungsbedingungen oder dem Versicherungsschein (Stand der Daten: September 2018). Die Prüfung und Bewertung der Tarife erfolgte im Rahmen einer Kooperation mit der Rating-Agentur Franke und Bornberg.

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