Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Studie Auch das Arbeiten bis 70 schließt die Rentenlücke nicht

Die Rentenlücke wird auch mit einem längeren Arbeiten nicht geschlossen.
Die Rentenlücke wird auch mit einem längeren Arbeiten nicht geschlossen. © Werding, Läpple (2018), Renteneintrittsalter und Rentenlücke: Auswirkungen auf eine lebensstandardsichernde Altersvorsorge, Bochum.

Garantiert das Arbeiten bis 70 ein sicheres Einkommen im Alter? Eindeutige Antwort einer neuen Studie: nein. Hier kommen die Details.

| , aktualisiert am 01.03.2018 17:16  Drucken

Selbst der Eintritt in den Ruhestand mit 70 Jahren verringert die Rentenlücke nur und schließt sie nicht vollständig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Ruhr-Universität Bochum im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International. Als Grundlage für diese Berechnung nutzte Professor Martin Werding typische Erwerbsbiografien mit dem heute geltenden Rentenrecht.

Er ermittelte anhand der Daten die Rentenlücke mit 67 Jahren und diejenige, die mit 70 Jahren vorhanden ist. Ergebnis: Sie wäre zwar kleiner, aber nicht verschwunden.

Zwei Beispiele: Einem 42-jähriger Facharbeiter werden mit 67 Jahren rund 840 Euro netto im Monat fehlen. Mit 70 Jahren reduziert sich dieser Betrag auf immer noch 590 Euro monatlich. Bei einer 42-jährigen Versicherungskauffrau sind es mit 67 Jahren 687 Euro, die monatlich fehlen. Drei Jahre später sind es immer noch 310 Euro im Monat.

„Die Rente mit 70 ist keine Lösung“, sagt Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International. „An zusätzlicher privater und betrieblicher Vorsorge führt kein Weg vorbei. Leistungsstark und generationengerecht wird unser Rentensystem nur dann, wenn wir die Kapitaldeckung stärken.“

Es liege auch in der Verantwortung der Politik, den Bürgern diese Wahrheit deutlich zu machen, und sie durch finanzielle und steuerliche Anreize zu motivieren, eigenverantwortlich vorzusorgen.

Nullzinsen für Sparer: Christian Nuschele im Interview
Werbung

Die Niedrigzinspoltik geht weiter. Eine Wende ist nicht in Sicht. Was bedeutet das für die Altersvorsorge und den Vermögensaufbau?

Darüber sprach Christian Nuschele (li), Vertriebschef bei Standard Life, jetzt mit Börsenmoderator Andreas Franik. Nuschele kennt bessere Lösungen als das Tagesgeldkonto.

Fondspolice oder Direktanlage? Der FondsanlagenOPTIMIERER hilft bei der Entscheidung
Werbung


Fondsdepot oder Fondspolice: Was eignet sich besser zum Vermögensaufbau?

Bei der Entscheidung hilft Ihnen ab sofort der FondsanlagenOPTIMIERER der Standard Life. Ein intuitiv zu bedienendes Analyse-Tool mit vielen Einstellmöglichkeiten und klarer Optik.

Hier mehr erfahren!

Vorsorge Spezial 2019: das neue Jahresheft der Standard Life
Werbung


Intelligenter Vermögensaufbau, neue Investmentideen, spannendes Aktienwissen und tolle Sightseeing-Tipps für Frankfurt – das sind nur einige Themen in Vorsorge Spezial 2019, dem neuen Jahresheft der Standard Life (Foto: Heft-Cover). Daneben erfährt der Leser auch viel Wissenswertes über das Unternehmen selbst und dessen Brexit-Lösung.

Interessiert? Vorsorge Spezial 2019 können Sie hier kostenlos downloaden.

Das Standard-Life-Bekenntnis: Der Kunde im Mittelpunkt des Handelns
Werbung

Wie unterstützt Standard Life seine Kunden dabei, ihren finanziellen Träumen einen Schritt näher zu kommen? Mit fast 200 Jahren Erfahrung, streng geprüften und maßgeschneiderten Investment- und Versicherungslösungen – und mit regelmäßigen, verständlichen und leicht zugänglichen Informationen zu ihrem Vertrag. Jetzt mehr erfahren.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
Werbung


Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.