Schutz für den Nachwuchs Kinder richtig versichern

Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht einen Kindergarten in Berlin.
Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht einen Kindergarten in Berlin. © Getty Images

Auch Babys brauchen eine Krankenversicherung. Auch wenn das nicht der erste Gedanke ist, wenn sich Nachwuchs ankündigt. Wie die richtige Vorsorge für die Kleinen aussehen kann.

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Meist meldet sich der Krankenversicherer bereits während der Schwangerschaft, sodass die Anmeldung bei der Krankenversicherung kein Problem ist. In der PKV müssen Eltern für jedes Kind einen eigenen Beitrag, berichtet die Bild. Der Versicherer darf den Schutz nicht verweigern und auch keinen Zuschlag verlangen.



Bei den gesetzlichen Kassen gilt die Familienversicherung, in der Kinder beitragsfrei mitversichert sind. Ist jedoch einer der Elternteile privat versichert und liegt sein Einkommen über der Bemessungsgrundlage (aktuell 56.250 Euro) ist die Familienversicherung nicht möglich, so der Bericht.

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Anders sieht es bei unverheirateten Paaren aus: Selbst wenn das privat versicherte Elternteil mehr verdient als das andere gesetzlich versicherte, könnte das Kind Mitglied in der Familienversicherung werden.

Haftpflicht für Kinder?

Wie sieht es in der Haftpflichtversicherung aus? Kinder unter sieben Jahren können eigentlich nicht haftbar gemacht werden. Trotzdem: „Heutzutage schließen viele Versicherer deliktunfähige Kinder in ihre Familientarife ein. In alten Tarifen fehlt der Zusatz oft noch“, sagt der Geschäftsführer des Vergleichsportals Verivox Wolfgang Schütz.

Empfehlenswert sei auch die private Unfallversicherung, da sie rund um die Uhr einen umfassenden Schutz bietet. Die meisten Unfälle passieren schließlich im Haushalt und in der Freizeit. Angebote für eine Versicherungssumme von 100.000 Euro liegen zwischen 45 und 133 Euro pro Jahr.

Risikolebensversicherung ist ein Muss

Verstirbt ein Elternteil bietet die Risikolebensversicherung den nötigen finanziellen Halt. Die Versicherungssumme sollte dabei etwa das Zwei- bis Dreifache des jährlichen Bruttoverdienstes betragen. Laut Verivox liegen die Beiträge für einen 30-Jährigen bei jährlich durchschnittlich 47 Euro, für einen 40-Jährigen betragen sie 107 Euro.

Wachsen die Kinder heran, benötigen viele eine Zahnspange. Manchmal handelt es sich nur um kosmetische Korrekturen, für die die gesetzlichen Kassen nicht aufkommen. Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt meist 80 bis 90 Prozent dieser Kosten. Die Beiträge liegen für Kinder zwischen 10 und 15 Euro pro Monat.

Was halten Sie von der Checkliste der Bild? Fehlen wichtige Versicherungen? Oder sind hier genannte überflüssig? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar.
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