Risikomerkmal: Alter des Fahrers Autofahren könnte für ältere Menschen teurer werden

Beispielrechnung: Fährt ein 45-Jähriger 30 Jahre lang unfallfrei, dann könnte er den Anstieg seines Kfz-Beitrags moderat halten - mit 75 Jahren müsste er dann trotzt deutlich höherer Schadenwahrscheinlichkeit lediglich 13 Prozent mehr zahlen.
Beispielrechnung: Fährt ein 45-Jähriger 30 Jahre lang unfallfrei, dann könnte er den Anstieg seines Kfz-Beitrags moderat halten - mit 75 Jahren müsste er dann trotzt deutlich höherer Schadenwahrscheinlichkeit lediglich 13 Prozent mehr zahlen. © GDV

Die Statistik des GDV zeigt, dass ältere Fahrer im Schnitt mehr Schäden verursachen als Fahrer mittleren Alters. Aus diesem Grund empfiehlt der Branchenverband seinen Mitgliedsunternehmen, das Alter bei der Berechnung des Kfz-Versicherungsbeitrags zu berücksichtigen. Was das für ältere Fahrer bedeuten könnte.

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Neben Risikomerkmalen wie Typklasse, Kilometerleistung und schadenfreie Jahre empfiehlt der Versichererverband GDV, die Höhe des Kfz-Versicherungsbeitrags an das Alter des Fahrers anzupassen. So sollten Fahrer zwischen 25 und 67 Jahren in der Regel einen niedrigeren Kfz-Versicherungsbeitrag zahlen als Fahrer ab einem Alter von 68 Jahren.

Am preiswertesten wäre demnach das Fahren zwischen 27 und 41 Jahren. In dieser Altersklasse könnte der Rabatt 21 Prozent betragen. Die Gruppe der 63 bis 67-Jährigen könnte immerhin noch mit Abschlägen in Höhe von 3 Prozent rechnen.

Allerdings sind ältere Autofahrer meist schon viele Jahre unfallfrei unterwegs. Aus diesem Grund dürfte der Preiszuschlag für viele Ältere nicht allzu heftig ausfallen, denn über eine höhere Schadenfreiheitsklasse können sie ihren Beitrag individuell senken.
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