Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Mehr als nur klassische Policen Die meisten Kunden würden für Dienstleistungen des Versicherers zahlen

Die Grafik zeigt die Bereitschaft der Versicherungskunden, für besonderen Service auch mehr Geld auszugeben.
Die Grafik zeigt die Bereitschaft der Versicherungskunden, für besonderen Service auch mehr Geld auszugeben. © obs/Bain & Company

Versicherer werden immer mehr auch zu Dienstleistern. Bei den Kunden scheint das anzukommen: 62 Prozent würden für Extraservices ihrer Versicherung, die über die klassischen Versicherungsleistungen hinausgehen, einen Aufpreis bei der Prämie zahlen. Das zeigt eine aktuelle Studie.

| , aktualisiert am 15.01.2018 11:31  Drucken

Viele Versicherungskunden erwarten von ihren Anbietern nicht mehr nur klassische Policen. Dieser Entwicklung passen sich auch immer mehr Versicherer an, indem sie Zusatzleistungen, wie die Vermittlung von Handwerkern oder Gesundheitsprogramme, anbieten. Laut einer aktuellen Studie der Managerberatung Bain & Company kann sich das lohnen: Die Mehrheit der Verbraucher würde für solche Dienstleistungen auch höhere Prämien in Kauf nehmen.

Allgemein ist mehr als die Hälfte der Befragten an Extraleistungen in den Bereichen Kfz, Gebäude, Kranken und Leben interessiert. Zwischen 30 und 40 Prozent würden dafür sogar einen Wechsel ihres Anbieters in Erwägung ziehen.

Chancen für Versicherer

„Mit dem Aufbau von Ökosystemen lässt sich endlich der gordische Knoten der Branche durchschlagen“, sagt Henrik Naujoks, Bain-Partner und Co-Autor der Studie. „Denn bislang haben Kunden nur selten Kontakt mit ihrem Anbieter.“

Tatsächlich erwirbt ein Kunde im Durchschnitt nur alle drei bis sechs Jahre eine neue Auto-, Gebäude-, Hausrat-, Kranken- oder Lebensversicherung. Und weniger als die Hälfte kommt zumindest einmal jährlich mit dem eigenen Versicherungsunternehmen in Kontakt. Der Wettbewerb erfolgt deshalb bei Sachversicherungen vor allem über den Preis. Aus Sicht der Bain-Berater geht es aber auch anders. „Durch mehr Services können Versicherer häufiger mit ihren Kunden im Austausch stehen, positive Erlebnisse schaffen und sich vom Wettbewerb abheben“, so Naujoks.

Service für Kundenloyalität

Die zentrale Bedeutung regelmäßiger Interaktionen zwischen Kunde und Versicherung zeigt der sogenannte Net Promoter Score (NPS) von Bain, der die Kundenloyalität misst. Bei zumindest einem Kontakt in den vergangenen zwölf Monaten liegt der NPS sowohl in der Sachversicherung als auch in der Lebensversicherung höher als bei anhaltendem Schweigen. Die hierzulande höchsten NPS-Werte erzielt demnach sowohl in der Sach- als auch in der Lebenssparte die Huk-Coburg. „Auf den Folgeplätzen gab es in der jüngsten Befragung gerade bei den Sachversicherern zum Teil erhebliche Verbesserungen“, loben die Berater.

Wichtig ist dabei aber:

„Der Erfolg zusätzlicher Services steht und fällt mit der Qualität des Angebots“, erklärt Florian Mueller, Bain-Partner und Co-Autor der Studie. „Nur mit ausgewählten Partnern, hohen Standards und exzellenter Leistung kann sich die erhoffte Wirkung voll entfalten.“

Das Standard-Life-Bekenntnis: Der Kunde im Mittelpunkt des Handelns
Werbung

Wie unterstützt Standard Life seine Kunden dabei, ihren finanziellen Träumen einen Schritt näher zu kommen? Mit fast 200 Jahren Erfahrung, streng geprüften und maßgeschneiderten Investment- und Versicherungslösungen – und mit regelmäßigen, verständlichen und leicht zugänglichen Informationen zu ihrem Vertrag. Jetzt mehr erfahren.

Multi-Asset-Know-how für Ihren Beratungsprozess
Werbung

Multi-Asset-Konzepte liegen bei Versicherungskunden derzeit im Trend. Aber es gibt noch mehr, was für die MyFolios spricht und sie im Branchenumfeld so besonders macht. Im Gespräch mit Iain McLeod, Investmentdirektor der MyFolios bei Aberdeen Standard Investments (ASI), analysiert Christian Nuschele, Vertriebs- und Marketingchef bei Standard Life, die entscheidenden Erfolgsfaktoren.

Erfahren Sie im Video, welche Rolle ASI künftig für Standard Life spielen wird, wie sich die MyFolios von anderen Multi-Asset-Produkten abgrenzen und welche Rolle sie in Ihrem Beratungsprozess spielen können.

Aktienorientierte Altersvorsorge: Was bringen eigentlich Small Caps?
Werbung

Was genau sind sogenannte Small Caps? Und welche Vorteile bieten sie bei der aktienorientierten Altersvorsorge? Das verrät Michael Heidinger von Aberdeen Standard Investments. Hier geht es zum Interview mit Andreas Franik an der Börse Frankfurt.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
Werbung


Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.

Video-Talk zu Brexit-Maßnahmen britischer Versicherer
Werbung

Mit dem bevorstehenden Brexit hat die Standard Life sich entschieden das gesamte Versicherungsgeschäft in Irland anzusiedeln. Eine starke Wirtschaftslage und etablierter Versicherungsmarkt sprechen für den Standort. Zudem können Vermittler ihr Neugeschäft unverändert fortsetzen und alle Kunden weiter auf den gewohnten Service zurückgreifen.

Im Interview spricht Journalist Dr. Marc Surminski mit Lars Heermann, Bereichsleiter Analyse und Bewertung bei Assekurata, und Christian Nuschele, Head of Sales & Marketing bei Standard Life, über die konkreten Schritte.

Das ausführliche Gespräch können Sie unter diesem Link verfolgen.