11
Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Marktprognose So sieht die Versicherungslandschaft im Jahr 2026 aus

 Für Versicherungen als Querschnittbranche sei jeder vernetzte Lebensbereich - zum Beispiel das Smart Home - ein Anknüpfungspunkt für neue Angebote, so die Studienautoren.
Für Versicherungen als Querschnittbranche sei jeder vernetzte Lebensbereich - zum Beispiel das Smart Home - ein Anknüpfungspunkt für neue Angebote, so die Studienautoren. © dpa/picture alliance

Die Ansprüche der Kunden an ihre Versicherung steigern sich bis zum Jahr 2026 deutlich, glauben die Trendforscher des Instituts 2b ahead. Die Folge dieser Entwicklung sei, dass die Versicherer in Zukunft keine klassischen Policen mehr verkauften, sondern Sicherheit. Was darunter zu verstehen ist und warum die Versicherer auf das Wohlwollen digitaler Assistenzsysteme ihrer Kunden angewiesen sein werden, lesen Sie hier.

| , aktualisiert am 15.12.2016 08:53  Drucken
Der technologische Wandel sei der Ausgangspunkt von „adaptiven Produkten“, teilt das Institut 2b ahead auf Basis der Trendstudie „Die Zukunft der Versicherungen“ mit. Bis 2026 seien Kunden mit „Standardprodukten, Standarddienstleistungen und Standardkommunikation“ nicht mehr zufrieden, stattdessen erwarten sie die „individuelle Erfüllung ihrer Bedürfnisse“, prognostizieren die Marktforscher. Infolgedessen veränderten sich grundlegende Werte in der Beziehung zwischen Kunden und Versicherern.



„Versicherungen sind wirkungsvoller, wenn sie Schutz und Sicherheit nicht als einen statischen Zustand, sondern als ein sich veränderndes Gebilde von individuellen Risiken des einzelnen Menschen betrachten“, erläutern die Trendforscher. Die Produkte, die Versicherungen als Lösung anbieten werden, seien adaptiv – das heißt: „Sie sind individuell und veränderbar“, folgern die 2b-ahead-Analysten.

In letzter Konsequenz lösten Versicherungen mit adaptiven Produkten ihre Spartenorganisation auf und böten dem Kunden „ein umfassendes Produkt, das sein individuelles Risikoprofil abbildet“. Dieses adaptive Versicherungsprodukt schließe selbstverständlich einen Risikoschutz mit ein, erklären die Studienautoren, der Schwerpunkt des Produkts sei jedoch „die kontinuierliche Prävention von Risiken auf Kundenseite und die Bereitstellung von relevanten Services“.

Was würde das alles nun in der Praxis bedeuten? Dazu müssen die Autoren etwas ausholen: „Ein Smart Home zieht Angebote nach sich, die das Leben in den eigenen vier Wänden verbessern beziehungsweise vereinfachen sollen. Ein Smart Car solche, die die Nutzung des eigenen Autos effizienter gestalten. Und für Versicherungen als Querschnittbranchen ist jeder vernetzte Lebensbereich ein Anknüpfungspunkt für neue Angebote“, heißt es in der Studie.

Digitale Assistenzsysteme beeinflussen Versicherungsabschluss

Problematisch aus Sicht der Branche ist laut den Studienmachern allerdings, dass viele Angebote der Versicherer bis 2026 gar nicht mehr den Kunden erreichten, „wenn sie nicht seinen Erwartungen und Vorlieben entsprechen“. Der Grund: In Zukunft kämen vermehrt digitale Assistenzsysteme zum Einsatz, die für den Kunden bereits eine Vorauswahl für oder gegen ein bestimmtes Produkt träfen.

Dabei hätten überhaupt nur die Versicherer Erfolgsaussichten, so die Prognose, die auch „nach der Selektion zur Auswahl stehen“. Die „Funktionalität und Integrationsfähigkeit“ in das digitale Assistenzsystem wird demnach entscheidend sein für die Wahl jedes Versicherungsprodukts.

Versicherer, die die Möglichkeiten der technologischen Innovationen nicht nutzten, so das Resümee der Autoren, „verschwinden in den kommenden Jahren vom Markt“.

Blick in die Zukunft: IDD-lizensiertes Webinar zum Brexit
Werbung


Lars Heermann von Assekurata und Christian Nuschele, Vertriebschef von Standard Life, analysieren im Webinar kritisch die Herausforderungen, die der Brexit mit sich bringt.

Darüber hinaus wagen sie einen Blick in die Zukunft, verbunden mit einer Analyse, welche Produkte künftig im Niedrigzinsumfeld punkten können. Neben aktuellen Fakten für ihre Kundenberatung, erhalten Makler durch das Webinar auch IDD-relevante Weiterbildungszeit.

Am Mittwoch, 20. Februar 2019, um 15 Uhr

Jetzt anmelden!

Warum Multi-Asset-Fonds so beliebt sind
Werbung

Die Multi-Asset-Konzepte erfreuen sich nach wie vor ungebrochener Beliebtheit. Woran liegt das? Welche Vorteile bieten sie Anlegern? Und welche Rolle spielen bei den Multi-Asset-Fonds Themen wie Technologie, Industrie 4.0 und Nachhaltigkeit im Fondsuniversum?

Im Interview mit dem Wirtschaftsjournalisten Andreas Franik gibt Stephan Hoppe, Direktor Investment Strategie bei Standard Life, Antworten auf diese Fragen und eine Einschätzung für das Börsenjahr 2019.

Ausblick 2019: Wie wirkt sich der Brexit auf meine britische Lebensversicherung aus?
Werbung

Niedrige Zinsen, Kursschwankungen an den Aktienmärkten, regulatorische Änderungen und der sich nähernde Brexit haben das Jahr 2018 geprägt. Wie geht es weiter? Und welche Veränderungen erwarten britische Versicherer und ihre Kunden im deutschen Markt?

Das erklärt der Vertriebschef von Standard Life Deutschland, Christian Nuschele, im Gespräch mit dem Wirtschaftsmoderator Andreas Franik auf dem Parkett der Frankfurter Börse.

Aktienorientierte Altersvorsorge: Was bringen eigentlich Small Caps?
Werbung

Was genau sind sogenannte Small Caps? Und welche Vorteile bieten sie bei der aktienorientierten Altersvorsorge? Das verrät Michael Heidinger von Aberdeen Standard Investments. Hier geht es zum Interview mit Andreas Franik an der Börse Frankfurt.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
Werbung


Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.

Die Zukunftspläne von Standard Life unter dem Dach der Phoenix Gruppe
Werbung

Seit September 2018 gehört Standard Life der Phoenix Gruppe an. Erfahren Sie im Interview mit Susan McInnes, Chefin von Standard Life und Gruppendirektorin, mehr über die Pläne von Standard Life nach der Übernahme durch den neuen Inhaber.