Ein Bauarbeiter nimmt die Tunnelbohrmaschine Selina in einer Baugrube in Frankfurt am Main in Empfang. © dpa/picture alliance
  • Von Redaktion
  • 18.05.2016 um 02:23
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Bewusstsein für eine Berufsunfähigkeitsversicherung macht sich bei Verbrauchern erst breit, wenn die Hütte schon brennt, meint Versicherungsmakler Frank Dietrich in seinem Kommentar. Es handele sich um ein gesellschaftliches Problem. Und um das zu lösen, müsse man sehr früh ansetzen.

Diese Produkte am Markt wachsen in Zahl und in der Unterscheidung der Einzeltarifmerkmale zueinander. Unüberschaubarkeit macht sich breit. Hier scheint sich die nächste Hürde zu bilden, denn wer die Wahl hat, hat die Qual und trägt das Risiko, sich für das falsche Produkt zu entscheiden. Wer versichert was und mit welcher Definition, die zum Leistungsfall führt? Herzinfarkt in einer Dread-Disease-Versicherung ist neben icht grundsätzlich gleich Herzinfarkt. Geht man tiefer in die Bestimmungen, sind die gewählten Begriffe oft noch unklarer (fast kaum möglich) als in der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Arbeitskraftabsicherung gehört als Lehrfach in der Schule

Wie aber ist dem Problem grundsätzlich beizukommen? Man muss ein Bewusstsein um das Risiko selbst schaffen. Es ist ein gesellschaftliches Problem. Das Thema gehört in die Schule, wie auch der Beginn des Versicherungsschutzes in der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Genauso so, also mit Information, wie zum Beispiel über die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Bewegung und Entstehung von Krankheiten, lassen sich viele Probleme der Gesellschaft lösen. Vor 20 Jahren war man stolz auf ein Sportabzeichen, heute glänzt die Jugend mit Komasaufen. Staatliches Versagen – den Preis zahlen wir alle.

Über den Autoren
Frank Dietrich ist Fachmakler für die Bereiche private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeits- und Pflegezusatzversicherung. Er arbeitet bereits seit 25 Jahren in der Versicherungsbranche.

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