Ein Rentnerpaar geht im Urlaub baden: Reiseversicherungen sind für Senioren meist teurer als für junge Leute. © Getty Images
  • Von Juliana Demski
  • 10.02.2017 um 11:24
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Wer vor dem Urlaub krank wird oder einen Unfall hat, dem hilft eine Reiserücktrittsversicherung. Während der Reise greift eine Reisekrankenversicherung. Senioren aber müssen oft mehr als das Doppelte für diesen Schutz zahlen. Worauf sie achten sollten, lesen Sie hier.

Private Auslandsreise-Krankenversicherungen sowie auch Reiserücktrittsversicherungen sind für Menschen aller Altersklassen sinnvoll. Denn überall, auch kurz vor oder während des Urlaubs, kann etwas passieren, und im Ausland sind Behandlungskosten meist sehr teuer.

Ältere Menschen müssen allerdings oft doppelt so viel für den Schutz für Urlaub und Reisen hinblättern wie junge Leute. Das richtet sich nach bestimmten Altersgrenzen. Meist liegen diese bei Mitte 60, manchmal auch schon bei Ende 50 oder erst bei 70 Jahren, berichtet Eugénie Zobel-Kowalski von der Stiftung Warentest in der Westfälischen Rundschau. Deshalb sei ein genauer Vergleich der Policen sehr wichtig.

Bei vielen Reiserücktrittspolicen sind zum Beispiel auch chronische Krankheiten als Versicherungsfall ausgeschlossen. Ein Beispiel dafür ist Diabetes. „Das Problem ist, dass nur dann die Stornokosten getragen werden, wenn die Erkrankung plötzlich auftritt“, so Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Sie empfiehlt in solchen Fällen zum behandelnden Arzt zu gehen und sich bestätigen zu lassen, dass zwar eine chronische Erkrankung vorliegt, diese aber in letzter Zeit nicht akut auftrat.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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