Höchster Wert seit der Wiedervereinigung Armutsquote steigt auf 15,7 Prozent

Eine obdachlose Frau schiebt einen Wagen mit ihren Sachen in Hannover.
Eine obdachlose Frau schiebt einen Wagen mit ihren Sachen in Hannover. © dpa/picture alliance

Es sind keine schönen Zahlen, die Spiegel Online vom Statistischen Bundesamt vorliegen: Armut bedroht wieder mehr Menschen in Deutschland. 15,7 Prozent waren es im vergangenen Jahr.

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Die Armut beziehungsweise das Armutsrisiko in Deutschland nimmt wieder zu. Wie Spiegel Online berichtet, waren 15,7 Prozent der Menschen hierzulande im vergangenen Jahr davon bedroht. Das sind 0,3 Prozentpunkte mehr als 2014. Damit ist der Wert so hoch wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr.



Diese Armutsgefährdungsquote beschreibt, wie viele Menschen es gibt, die mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens in Deutschland auskommen müssen.

Besonders stark von Armut bedroht sind laut Spiegel Online Arbeitslosengeldempfänger und Erwerbslose, Personen ohne Schulabschluss und Singles.

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