Gesundheitspolitik Kassen müssen auf Nachforderungen verzichten

Hat den Stichtag für viele Rückforderungen von Krankenkassen wegen fehlerhafter Klinikrechnungen auf den 9. November gesetzt: Gesundheitsminister Jens Spahn.
Hat den Stichtag für viele Rückforderungen von Krankenkassen wegen fehlerhafter Klinikrechnungen auf den 9. November gesetzt: Gesundheitsminister Jens Spahn. © dpa/picture alliance

Gesundheitsminister Jens Spahn plant, die Verjährungsfrist für Rückforderungen von Krankenkassen wegen fehlerhafter Klinikrechnungen zu verkürzen. Dabei geht es laut einem Medienbericht um einen dreistelligen Millionenbetrag.

|  Drucken

Deutsche Sozialgerichte dürften bald ganz schön was zu tun bekommen. Grund dafür sind neue Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn. Er will die Verjährungsfrist für Rückforderungen von Krankenkassen wegen fehlerhafter Klinikrechnungen von vier auf zwei Jahre kürzen – und das rückwirkend bis 2017. Darüber hat das Handelsblatt berichtet.

Heißt also:

Forderungen aus Falschabrechnungen vor Ende 2017 will Spahn generell niederschlagen, falls sie nicht bis zur Verabschiedung des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes geltend gemacht werden. Stichtag ist damit der 9. November. Laut Handelsblatt geht es wohl um zehntausende Abrechnungen und um Rückzahlungen in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrags.

POG-GENERATOR für Versicherungsmakler
Werbung

Der POG-GENERATOR unterstützt Sie als Versicherungsmakler, die neuen Anforderungen, die die Richtlinie (EU) 2016/97 über den Versicherungsvertrieb vom 20. Januar 2016 („IDD“) an die Dokumentation Ihrer Produktvertriebsvorkehrungen stellt, zu erfüllen.
Jetzt kostenfrei anmelden www.pog-generator.de.

Pfefferminzia-Zukunftstag

Pfefferminzia HIGHNOON
Pfefferminzia bestellen