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Geschlechterlücke Frauen sparen weniger als Männer

'Bulle & Bär' Bronzeskulpturen auf dem Frankfurter Börsenplatz. Frauen sparen weniger und legen seltener in Aktien an als Männer.
'Bulle & Bär' Bronzeskulpturen auf dem Frankfurter Börsenplatz. Frauen sparen weniger und legen seltener in Aktien an als Männer. © dpa/picture alliance

Der Unterschied im Spar- und Anlageverhalten von Männern und Frauen führt bis in die Kindheit zurück. Mädchen erhalten bereits weniger Taschengeld als Jungs.

| , aktualisiert am 02.03.2018 09:26  Drucken

Während Männer rund 125 Euro monatlich sparen, sind es bei Frauen durchschnittlich nur 95 Euro. Kein Wunder, verdienen Frauen im Durchschnitt knapp 2.200 Euro netto im Monat und Männer 2.730 Euro. Diese Werte zeigt jetzt der Comdirect Spar- und Anlageindex 2017.

„Ein Blick in die Portfolios von Frauen und Männern weist Unterschiede auf, die in der
Zukunft entscheidend sein können“, meint Sabine Schoon, Mitbegründerin der Initiative Finanz-Heldinnen.

„Frauen legen weniger in Aktien und Fonds an als Männer. Auf lange Sicht gesehen eine
schlechte Entscheidung, denn in Zeiten von Niedrigzinsen und Inflation ist das
Sparbuch oder das Girokonto für eine langfristige Geldanlage keine Alternative“,
meint die Finanzexpertin.

Schon mit der Zahlung von Taschengeld beginnt die Geschlechterlücke. Denn Mädchen zwischen vier und fünf Jahren erhalten 17 Prozent weniger Taschengeld als gleichaltrige Jungen.

Das setzt sich bei den Löhnen und Gehältern fort. Dort sind es rund 20 Prozent weniger für Frauen. Bei der Rente dann erhalten Frauen 21 Prozent weniger als Männer. Selbst beim Nachlass stehen Frauen zurück und erben 25 Prozent weniger als Männer, zeigen Zahlen der Initiative Finanz-Heldinnen.

Vorsorgen mal anders
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Wer spart, denkt oftmals an Tagesgeldkonten, Aktieninvestments oder gar Sparschweine. Doch man kann auch anders vorsorgen: indem man die eigene Person zur Marke macht. Das kann natürlich nicht jeder.

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