Klaus Hermann © privat
  • Von Manila Klafack
  • 10.01.2022 um 16:16
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Versicherungsmakler Klaus Hermann zieht es in den Dschungel – knapp zwei Wochen lang will der 49-Jährige durch die lateinamerikanische Wildnis wandern und damit Geld für das Aufforsten des Waldes in Panama und für ein Brunnenprojekt in Malawi sammeln. Sein Verein „tree4tree“ will mit der Aktion auf die Gefahren des Klimawandels hinweisen – welche Gefahren dem Abenteurer vor Ort drohen, erfahren Sie hier.

Versicherungsmakler und Abenteurer Klaus Hermann aus Münster will den Dschungel Panamas durchqueren. Ab 17. Januar will der ehemalige „Schlag den Raab“-Gewinner, der in der Branche vor allem als Versicherungsentertainer bekannt ist, das dichteste Dschungelgebiet Lateinamerikas, den Darien Gap, in zehn bis zwölf Tagen durchwandern – und das alles für einen guten Zweck, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

So möchte der sportliche 49-Jährige und vierfache Familienvater mit seinem Abenteuer insbesondere auf die Gefahren des Klimawandels hinweisen – und wirbt im Zuge der Aktion für Spenden für den von ihm gegründeten Verein tree4tree.de, der weltweit Klima- und Aufforstungsprojekte unterstützt. Auch mehrere Sponsoren sind an Bord, die je gelaufenen Kilometer einen festen Spendenbetrag zahlen werden. Über 25.000 Euro seien bereits zugesagt. Mit dem Geld möchte der Verein ein Aufforstungsprojekt in Panama finanzieren sowie ein Brunnenprojekt in Malawi vorantreiben, dem sich der Verein schon vor einiger Zeit verschrieben hatte.

In einem Studio-Interview mit „Lokalzeit Münsterland“ im WDR berichtete Hermann kürzlich, dass er sich vor allem auf die Geräusche des Dschungels, und auf die des Pazifiks freue, wenn die „grüne Hölle“ dann endlich hinter ihm liege. Zudem freue er sich auf die Abgeschiedenheit, die Eintönigkeit, sich einmal um nichts zu kümmern, außer um Laufen, Leben, Überleben.

Denn der Dschungel biete gerade dort einige Gefahren. Neben großer Tiere, wie Spitzkrokodile, Jaguare oder Würgeschlangen, seien es vor allem die kleinen Tiere, wie etwa Moskitos, von denen Gefahren ausgingen. Zudem seien Schmuggler im Gebiet unterwegs – ein Aufeinandertreffen mit Rebellen der FARC-Einheiten hoffe man aber mit der Wahl der Route zu vermeiden, wie Hermann im Gespräch mit dem WDR erklärte. Und dann besteht ja auch noch das Risiko von Verletzungen im Zuge der Wander-Strapazen, die er gemeinsam mit einem Kollegen auf sich nimmt. Acht Monate habe sich Hermann auf diese Tour vorbereitet. Seine Rückkehr ist für den 3. Februar 2021 geplant.

###Wichtiges Update###

Eigentlich hatte Klaus Hermann geplant, am Freitag, 14. Januar, gen Panama aufzubrechen. Doch daraus wird nun erstmal nichts. Wie Hermann am Donnerstag gegenüber Medienvertretern mitteilte, könne er aufgrund einer Corona-Infektion, die durch einen PCR-Test bestätigt wurde, zu seinem sehr großen Bedauern“ nicht fliegen. Das Projekt sei aber damit keineswegs geplatzt, wie Hermann betonte. Er werde zu Mitte/Ende Februar zu einem zweiten Versuch aufbrechen und hoffen, dass er bis dahin vollständig genesen und wieder fit sei. Zugleich erklärte Hermann, dass der aktuelle Stand der Sponsoren-Zusagen bei nunmehr fast 30.000 Euro liege und er die verbleibenden Woche nutzen wolle, weiter Sponsoren zu gewinnen. Auch das sei eine weitere Motivation, Ende Februar die Tour nachzuholen“, so der Makler – und fügte hinzu: Ich bin hier leider auch Spielball und abhängig von der Entwicklung der Pandemie.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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