Die Grafik zeigt die Verteilung des Vermögens in der Fondswirtschaft. © BVI
  • Von Juliana Demski
  • 02.12.2019 um 02:26
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Die deutsche Fondswirtschaft ist ein wichtiges Standbein in der Altersvorsorge. Mitte dieses Jahres steckten hierzulande über 1,4 Billionen Euro, ganz genau 1.440 Milliarden Euro, in Fonds – das ist fast die Hälfte des verwalteten Vorsorgegesamtvermögens. Damit konnte die Branche gegenüber Mitte 2017 erneut wachsen.

Wer in Deutschland eine Lebensversicherung oder Betriebsrente abschließt, investiert damit meist automatisch in Fonds. Aus diesem Grund ist die Fondswirtschaft hierzulande innerhalb der vergangenen zwei Jahre auch erneut stärker geworden. Mitte 2019 verwaltete sie fast die Hälfte des Altersvorsorgegesamtvermögens: 1.440 Milliarden Euro. Im Vergleich zur Jahresmitte 2017 ist das ein Zuwachs von rund 280 Milliarden Euro, wie der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) meldet.

1.040 Milliarden Euro entfallen laut BVI auf Spezialfonds, 230 Milliarden Euro auf Publikumsfonds und 170 Milliarden Euro auf Mandate – dahinter stünden vor allem kapitalbildende Versicherungen mit 540 Milliarden Euro und die betriebliche Altersversorgung mit 450 Milliarden Euro.

Weitere 290 Milliarden Euro haben demnach berufsständische Versorgungswerke inne. Die übrigen 160 Milliarden Euro verteilen sich nach BVI-Angaben auf geförderte und ungeförderte Fondssparpläne sowie auf die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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