Diskussion um Altersvorsorge CDU-Rentenpolitiker fordert Mindestrente auch nach 2030

Die 100-jährige Paulette Olivier bereitet sich auf ein Foto-Shooting mit ihrer Zwillingsschwester Simone vor.
Die 100-jährige Paulette Olivier bereitet sich auf ein Foto-Shooting mit ihrer Zwillingsschwester Simone vor. © Getty Images

Immer weniger Junge zahlen für immer mehr Alte – dieses Szenario für die gesetzliche Rentenversicherung soll politisch verhindert werden: Das bis zum Jahr 2030 festgeschriebene Mindest-Rentenniveau soll daher auch für die Zukunft gelten, fordert CDU-Rentenpolitiker Peter Weiß.

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„Wir halten es für geboten, ein Mindestrentenniveau zu definieren, das auf jeden Fall zu halten ist“, zitiert das Deutsche Institut für Altersvorsorge Peter Weiß, rentenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Denn: „Wenn das Rentenniveau nach 2030 weiter sinkt, dann kehrt sich der Grundgedanke der Rentenreform von 2001/2002 um.“



Ziel der damaligen Reformen sei es gewesen, „einen Ausgleich zwischen Alten und Jungen zu finden“. Dieses Prinzip sei in der Zukunft aber bedroht: „Wenn für die Jungen, obwohl sie einen höheren Beitrag als die heutigen Arbeitnehmer zahlen müssen, das Rentenniveau irgendwann unter 40 Prozent landet, dann fragen diese sich, was die gesetzliche Rente überhaupt noch wert ist.“
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