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„Damit das Schlimmste verhindert werden kann“ LV 1871 ruft Vermittler zum Kampf gegen den Provisionsdeckel auf

Die LV 1871 in München.
Die LV 1871 in München. © LV 1871

Die LV 1871 fordert ihre Vertriebspartner dazu auf, gegen den Provisionsdeckel vorzugehen. In einem Schreiben schlägt sie den Vermittlern vor, sich an ihren Bundestagsabgeordneten zu wenden und darzulegen, wie ein Deckel die hochwertige Beratung beeinflussen würde. Noch sei Zeit dafür. Hier kommen die Details.

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Am 6. Juni wolle die Bundesregierung den Gesetzesentwurf zu einem Provisionsdeckel beschließen und ins Gesetzgebungsverfahren bringen. Das schreibt die LV 1871 in einem Brief an ihre Geschäftspartner. Es sei „fünf vor zwölf“, sowohl Bundesrat als auch Bundestag könnten diesem Vorhaben aber noch entgegenwirken, heißt es weiter.

 

Der Versicherer schlägt den Vermittlern daher vor, sich an ihren jeweiligen Bundestagsabgeordneten zu wenden und diesen „in die richtige Richtung zu lenken“. Im Brief heißt es: „Wir haben uns für Sie in Berlin stark gemacht. Aber es sind nun mehr Stimmen gefordert.“

Man solle den Abgeordneten darlegen, dass der Provisionsdeckel eine unabhängige und qualitativ hochwertige Beratung beeinflusse. Letzteres könne es nur ohne Provisionsdeckel geben, schreibt die LV 1871 weiter.

Sie schließt ihr Schreiben mit einem eindringlichen Appell: „Damit das Schlimmste verhindert werden kann, lohnt es sich für Ihren Berufsstand zu kämpfen. Es ist also jetzt die Zeit gekommen zu handeln.“

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