Ralf Kantak führt den PKV-Verband seit Juli 2019. © PKV-Verband
  • Von Juliana Demski
  • 18.01.2021 um 15:29
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Vor rund einem Jahr stellte der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) den „Digital Healthcare-Fonds Heal Capital“ auf die Beine – also einen Fonds, der digitale Innovationen in der Gesundheitsbranche fördern soll. Mittlerweile umfasst er Einlagen in Höhe von rund 100 Millionen Euro und hat damit sein Zielvolumen bereits erreicht.

Mehr als 20 private Krankenversicherer (PKV) haben innerhalb des vergangenen Jahres zusammengelegt und insgesamt 100,7 Millionen Euro in den „Digital Healthcare-Fonds Heal Capital“ eingezahlt. Das Zielvolumen, das der PKV-Verband eigenen Angaben zufolge vor rund einem Jahr in Aussicht stellte, ist damit bereits erreicht.

Der Fonds soll finanzielle Mittel für zukünftige digitale Innovationen bereitstellen. Dazu Ralf Kantak, Vorstandsvorsitzender des PKV-Verbands: „Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist eines der wichtigsten Themen der deutschen Gesundheitspolitik und muss in den kommenden Jahren Vorrang haben.“ Und weiter: „Auch dabei will die Private Krankenversicherung ihren Anspruch erfüllen, ein Motor für Innovationen zu sein. Mit unserem Fonds Heal Capital treiben wir digitale Innovationen voran, die eine noch bessere medizinische Versorgung für alle ermöglichen.“

Laut PKV-Verband beteiligt sich Heal Capital mit seinem Wachstumskapital an jungen Digital-Healthcare-Unternehmen aus den Bereichen Diagnostik, Therapie und Infrastruktur. Bisher habe der Fonds beispielsweise in den Medical-Messaging-Dienst „Siilo“, den digitalen Symptom-Checker „Infermedica“ und in die Neuromodulations-Software von Ceregate, die zum Beispiel Parkinson-Patienten helfen kann, investiert.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist seit 2021 Junior-Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört sie seit 2016 an.

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