Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Weil es „beruhigt“ Große Mehrheit der Deutschen legt monatlich Geld zurück

Ein Sparschwein lächelt den Betrachter an: Die Deutschen sparen weiter - trotz Zinstief.
Ein Sparschwein lächelt den Betrachter an: Die Deutschen sparen weiter - trotz Zinstief. © dpa/picture alliance

Zinstief hin oder her – etwa 80 Prozent der Bundesbürger legen jeden Monat einen festen Betrag zurück. Es geht ihnen dabei hauptsächlich um das beruhigende Gefühl, das ein Geldpolster und das Sparen vermitteln. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Forsa-Umfrage.

| , aktualisiert am 03.05.2017 09:45  Drucken

Wer glaubt, dass die Niedrigzinsen schlechte Auswirkungen auf das Sparverhalten der Deutschen haben, der irrt – zumindest, wenn man dieser aktuellen Umfrage folgt: Etwa 80 Prozent der Bundesbürger legen weiterhin jeden Monat Geld zurück – und zwar in allen Altersklassen. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Genossenschaftsbank Rabodirect Deutschland.

Es zeigt sich: 79 Prozent der 14- bis 19-Jährigen sparen hierzulande, unter den ab 60-Jährigen ist der Anteil genauso hoch. 14 Prozent der Deutschen legen bis zu 50 Euro im Monat zurück, ein Drittel (29 Prozent) sogar mehr als 200 Euro.

Bargeld und Einlagen bei Banken sind mit gut 2,2 Billionen Euro am häufigsten vertreten. Zum Vergleich: Aktien machen nur rund 563 Milliarden Euro der insgesamt 5,5 Billionen Euro an Vermögen aus (10,2 Prozent).

Der wohl gängigste Grund ist für die weiterhin hohe Sparneigung der Deutschen ist laut der Studienmacher, dass regelmäßiges Sparen ein beruhigendes Gefühl gibt. Zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten geben das als Motivation an. 47 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren sparen, um nicht unnötig Geld auszugeben – vor allem bei den unter 30-Jährigen trifft das zu (67 Prozent).

Ein Drittel der Deutschen legt zudem für andere Geld auf die hohe Kante – zum Beispiel für Kinder oder Enkel. Hier zeigen sich vor allem die mittlere Altersgruppe zwischen 30 und 44 Jahren (38 Prozent) sowie Befragte ab 60 (41 Prozent) motiviert.

Phoenix Partnerschaft: die Pläne für Europa
Werbung

Standard Life geht von einem "harten Brexit" im März 2019 aus.

Nigel Dunne, der Geschäftsführer für Standard Life in Europa, erklärt wie die Pläne von Standard Life in der neuen strategischen Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe aussehen und was die konkreten Pläne für das Europageschäft sind.

Phoenix Partnerschaft: die Deutschland-Strategie
Werbung

Die Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe steht in den Startlöchern.

Welche Änderungen ergeben sich jetzt für die Kunden und Makler in Deutschland? Und wie sieht die Strategie für das Unternehmen aus?

Gail Izat, Vorstandsvorsitzende von Standard Life Deutschland und Österreich, über die Chancen, die die Partnerschaft mit sich bringt.

Focus Future 2018: Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt
Werbung

Um auf jedes Brexit-Szenario vorbereitet zu sein, plant Standard Life das Europageschäft künftig von Dublin aus zu betreiben. Aus diesem Anlass veranstaltete der Versicherer vor Ort eine Expertenrunde.

Christian Nuschele, Vertriebschef bei Standard Life, spricht im Video-Interview mit Andreas Franik über die entscheidende Rolle, die die irische Hauptstadt für die Standorte in Deutschland, Österreich und Irland haben wird sowie über die Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt.

Erfahren Sie hier mehr.

Mit Weitblick die Vorsorge planen