Katrin Göring-Eckhardt, Spitzenkandidatin der Grünen: Mit einer Bürgerversicherung will ihre Partei eine einheitliche Altersvorsorge schaffen. © dpa/picture alliance
  • Von Juliana Demski
  • 08.09.2017 um 11:53
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Die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckhardt, will mehr Gerechtigkeit bei der Altersvorsorge. Ihre Forderung: „Mit den Sonderrechten für Politiker bei der Altersversorgung muss es vorbei sein.“ Gleiches gelte für Selbstständige und Beamte.

Unter anderem die Grünen, Linken und Sozialdemokraten haben sich in ihren Wahlprogrammen positiv zu einer Bürgerversicherung in der Krankenversicherung für alle Menschen geäußert. Katrin Göring-Eckhardt, die Spitzenkandidatin der Grünen, will damit aber auch bei der Altersvorsorge für mehr Gerechtigkeit sorgen.

„Mit den Sonderrechten für Politiker bei der Altersversorgung muss es vorbei sein“, sagt sie in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Im Wahlprogramm ihrer Partei steht dazu, sie wolle „Schritt für Schritt alle Bürgerinnen und Bürger in die Rentenversicherung einbeziehen – auch Abgeordnete, Selbstständige und Beamte“. 

Hintergrund:

Die Versorgung für pensionierte Beamte, Richter und Berufssoldaten ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich teurer geworden. 

Während Bund, Länder und Kommunen 1970 zusammen 6,5 Milliarden Euro für das Ruhegehalt und die Hinterbliebenenversorgung auftreiben mussten, waren es 2014 schon 46 Milliarden, berichtet die Zeitung.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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