Frank Grund, oberster Versicherungsaufseher der Finanzaufsicht Bafin © dpa/picture alliance
  • Von Juliana Demski
  • 15.03.2017 um 10:01
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Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) denkt Presseberichten zufolge darüber nach, einen Provisionsdeckel für Lebensversicherungsverträge einzuführen. Hintergrund ist die von der Politik geplante Überprüfung der Auswirkungen des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG). Das soll 2018 geschehen. Hier kommen die Details.

2018 will die Politik prüfen, wie sich das im Juli 2014 in Kraft getretene Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) auf die Branche ausgewirkt hat. Den Politikern ging es bei dem Gesetz vor allem darum, die Abschlusskosten in der Lebensversicherung zu reduzieren. So mussten die Versicherer etwa den Höchstzillmersatz von 40 auf 25 Promille senken.

Kritikern geht die Umsetzung hin zu geringeren Abschlusskosten aber nicht schnell genug. So berichtete etwa Frank Grund, oberster Versicherungsaufseher der Bafin, im März 2016, dass die meisten Lebensversicherer ihre Abschlusskosten gesenkt haben. Er habe aber Zweifel, ob das reicht. Es sei noch einiges zu tun (wir berichteten).

Die Kritik scheint angekommen zu sein. Wie Fonds Professionell auf Basis eines Berichts im Versicherungsmonitor berichtet, diskutiert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) offenbar intern über eine Provisionsobergrenze für Lebensversicherungsverträge.

Dafür setzt der Verband eine eigene Arbeitsgruppe ein, die sich Vorschläge überlegen soll. Laut Versicherungsmonitor haben große Marktteilnehmer dieses Vorhaben aber erst einmal aufgehalten.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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