Von der KfW Einbruchschutz fürs eigene Haus wird stärker gefördert

Ein Einbrecher an einer Tür: Die KfW will mit weiteren Zuschüssen den Einbruchsschutz von Eigentümern und Mietern verbessern.
Ein Einbrecher an einer Tür: Die KfW will mit weiteren Zuschüssen den Einbruchsschutz von Eigentümern und Mietern verbessern. © dpa/picture alliance

Private Eigentümer und Mieter können seit Jahresbeginn höhere Zuschüsse für den Einbruchsschutz von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erwarten. Große Nachfrage hat aus diesem Schritt Wirklichkeit werden lassen – fast jeder zweite Einbrecher soll so gestoppt werden. Das erhofft sich zumindest das Bundesbauministerium von der Förderung.

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Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat die Zuschüsse für den Einbruchschutz für 2017 von 10 auf 50 Millionen Euro und für die Barrierereduzierung von 49 Millionen auf 75 Millionen Euro erhöht. Grund für den Schritt war die starke Nachfrage der Bundesbürger.

„Fast jeder zweite Einbrecher gibt nach wenigen Minuten auf, wenn er durch technischen Einbruchschutz am Eindringen gehindert wird. Die Investitionen in den Einbruchschutz zahlen sich somit aus“, sagt Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesbauministerium. „Auch die Fortführung des stark nachgefragten Förderprogramms ‚Altersgerecht Umbauen‘ ist ein großer Erfolg. Das Angebot an altersgerechten Wohnungen muss dringend erweitert werden, damit ältere Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können.“



Für Maßnahmen zum Einbruchschutz hat die KfW 2016 über 40.000 Förderzuschüsse verteilt. Über 50.000 Wohneinheiten erhielten so verschiedene Schutzmaßnahmen gegen Einbrecher. Dabei war die Nachfrage so hoch, dass die Mittel des Instituts schon im Juli 2016 aufgebraucht waren. 2017 soll das durch die höheren Zuschüsse nicht mehr so schnell passieren.

Seit April 2016 können Hausbesitzer und Co. Förderkredite für Investitionen in den Einbruchschutz beantragen. Die Mindestsumme für Investitionen liegt bei 2.000 Euro, durchschnittlich haben  Bauherren pro Wohneinheit 5.000 Euro investiert. Dabei waren einbruchshemmende Haus- und Wohnungstüren sowie Nachrüstsysteme für Fenster am gefragtesten.
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