Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Umfrage Deutsche sparen am liebsten für den Konsum

Das Sparmotiv Wohneigentum bleibt hinter Konsum und Altersvorsorge zurück. Grund dafür: die hohen Immobilienpreise.
Das Sparmotiv Wohneigentum bleibt hinter Konsum und Altersvorsorge zurück. Grund dafür: die hohen Immobilienpreise. © Kantar-TNS/Verband der Privaten Bausparkassen

Dass die Begriffe „Sparen“ und „Vorsorge“ zweierlei Paar Schuhe sind, zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen. Demnach sparen die Bundesbürger am häufigsten für Konsumzwecke. Immerhin: Die Altersvorosrge folgt knapp dahinter auf Platz 2.

| , aktualisiert am 02.08.2018 14:50  Drucken

Das Sparziel „Konsum“ steht bei den Deutschen mit 57 Prozent der Nennungen nach wie vor auf Platz 1 – nach 60 Prozent im Frühjahr, wie der Verband der Privaten Bausparkassen auf Basis seiner Sommerumfrage berichtet. Das Sparmotiv „Altersvorsorge“ verzeichnet demnach ein Plus von 2 Prozentpunkten und steht mit 53 Prozent wieder auf Platz 2 in der Spar-Rangliste (siehe Grafik).

Aufgrund der hohen Immobilienpreise sei das Sparziel „Wohneigentum“ mit 37 Prozent dahinter zurück geblieben, so die Analyse des Verbandes. „Die Lust am Wohneigentum ist ungebrochen. Doch die Preise sind längst der Einkommensentwicklung davongelaufen“, kommentiert Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Privaten Bausparkassen, die Ergebnisse. Die eigenen vier Wände würden somit für viele Menschen unerschwinglich. „Das sorgt vor allem bei jungen Menschen für Enttäuschung", so Hertweck.

Für Konsum sparen die Bundesbürger laut Sommerumfrage 2018 des Verbands der Privaten Bausparkassen am meisten.
So lauten die Sparmotive der Deutschen: Für Wohneigentum wird aufgrund der hohen Immobilienpreise nicht so viel gespart, wie für Konsum und Altersvorsorge (Mehrfachnennungen möglich). Quelle: Verband der privaten Bausparkassen

Keine Änderung ergab sich beim Sparmotiv „Kapitalanlage“ – darunter fallen laut der Studienautoren Investmentfonds, Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Kapitallebensversicherungen. Für diesen Zweck sparen nach wie vor 26 Prozent.

Den Spargrund „Notgroschen“  erreicht lediglich 4 Prozent gegenüber 5 Prozent in der Frühjahrsumfrage. Die Ausbildung der Kinder kommt erneut auf 2 Prozent.

Altersvorsorge neu gedacht
Werbung

Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.

Standard Life bleibt Standard Life
Werbung

Obwohl Standard Life jetzt offiziell der Phoenix Gruppe angehört, wird sich für die deutschen und österreichischen Vertriebspartner und Kunden des Versicherers in Zukunft nichts ändern.

Im Video-Interview spricht Susan McInnes, Vorstandsvorsitzende der Standard Life Versicherung, über ihre Pläne und die Details der strategischen Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe.

Basisrente: Alleskönner unter den Vorsorgeprodukten
Werbung


Mit einer Basisrente steht Ihren Kunden ein Vorsorgeprodukt zur Verfügung, das unter anderem flexible (Zu)Zahlungen, Steuervorteile sowie Pfändungs- und Insolvenzschutz bietet.

Werfen Sie jetzt einen Blick auf Ihren Bestand und sprechen Sie Ihre Kunden auf die Basisrente an. Denn noch können die zum Produkt gehörenden Steuervorteile für das laufende Jahr ausgeschöpft werden.

Informieren Sie sich zudem über die fondsgebundene Basisrentenversicherung Maxxellence Invest von Standard Life. Neben 50 neuen Fonds wartet das Produkt mit vielen Zusatzoptionen auf. Jetzt mehr erfahren!

Fit für den Brexit: Alles rund um die „Part-VII-Übertragung“
Werbung


Seitdem der Brexit-Termin feststeht, hat Standard Life begonnen, die Weichen neu zu stellen und die Übertragung der deutschen und österreichischen Verträge auf seine schottische Tochtergesellschaft vorzubereiten.

Als Basis für die Übertragung wird ein rechtliches Verfahren, die sogenannte „Part-VII-Übertragung“, dienen. Lesen Sie hier mehr über die geplanten Schritte, die Regulierungsfragen und den voraussichtlichen Zeitplan.