Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Studie zur Zukunft des Versicherungsgeschäfts Wie die Versicherungsbranche effizienter werden will

VW-Werk in Wolfsburg: Bei der Produktion des Tiguan und Tourans läuft alles automatisch. In den riesigen Hallen sind teils nur wenige VW-Mitarbeiter zu sehen. Ihre Aufgaben beschränken sich oftmals auf das Überwachen der Prozesse.
VW-Werk in Wolfsburg: Bei der Produktion des Tiguan und Tourans läuft alles automatisch. In den riesigen Hallen sind teils nur wenige VW-Mitarbeiter zu sehen. Ihre Aufgaben beschränken sich oftmals auf das Überwachen der Prozesse. © Getty Images

Optimieren, automatisieren, Effizienz steigern – in den Werkhallen der Industrie laufen die meisten Prozesse schon seit Jahren rund. Die wenigen verbliebenen Arbeiter überwachen meist nur noch. Ähnlich effizient will künftig auch die Versicherungswirtschaft arbeiten. So der Trend, den eine aktuelle Studie ermittelt hat.

|  Drucken
Bis zum Jahr 2020 wollen Versicherer rund 70 Prozent ihrer Arbeitsabläufe automatisiert haben, so das Ergebnis einer Umfrage des Softwareherstellers Adcubum. Derzeit laufen im Schnitt erst 41 Prozent der Versicherungsprozesse automatisch. Um weitere Kosten zu sparen, will die Branche hier effizienter werden. Ein weiterer Vorteil: Automatische Prozesse machen es Versicherern einfacher, Kosten zu ermitteln, Kapazitäten besser einzuschätzen und ihren Erfolg zu messen.

Laut Studie könnten deutsche Versicherer bei gleichbleibenden Einnahmen und einer marktdurchschnittlichen Schadenkostenquote rund 10 Prozent ihrer operativen Gesamtkosten einsparen. Der Schweizer Markt käme gar auf 14 Prozent.

Damit die Rechnung aufgeht, sei es jedoch besonders wichtig, auf eine entsprechende Datenqualität zu achten, so die Studienautoren weiter. Denn je genauer die Informationen und je differenzierter die Software-Funktionen seien, desto fehlerfreier würden automatische Prozesse wie beispielsweise das Erstellen und Prüfen von Rechnungen laufen.

Aber auch Versicherungskunden sollen von der Umstellung profitieren. So soll sie nicht nur zu weniger Fehlern, sondern auch zu einer schnelleren und vor allem unkomplizierteren Bearbeitung führen.

Bei all diesen Vorteilen haben die Studienautoren jedoch auch einen Rat an die Branche: So sollte mehr Technik nicht zu einer standardisierten Kundenkommunikation führen. Denn für Versicherer sei die individuelle Kundenbeziehung in einer digitalen Welt besonders wichtig.

Für die Studie „Industrialisierung der Assekuranz in einer digitalen Welt" haben der Softwarehersteller Adcubum und das Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen zirka 100 Versicherungsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.
Altersvorsorge neu gedacht
Werbung

Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.

Standard Life bleibt Standard Life
Werbung

Obwohl Standard Life jetzt offiziell der Phoenix Gruppe angehört, wird sich für die deutschen und österreichischen Vertriebspartner und Kunden des Versicherers in Zukunft nichts ändern.

Im Video-Interview spricht Susan McInnes, Vorstandsvorsitzende der Standard Life Versicherung, über ihre Pläne und die Details der strategischen Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe.

Basisrente: Alleskönner unter den Vorsorgeprodukten
Werbung


Mit einer Basisrente steht Ihren Kunden ein Vorsorgeprodukt zur Verfügung, das unter anderem flexible (Zu)Zahlungen, Steuervorteile sowie Pfändungs- und Insolvenzschutz bietet.

Werfen Sie jetzt einen Blick auf Ihren Bestand und sprechen Sie Ihre Kunden auf die Basisrente an. Denn noch können die zum Produkt gehörenden Steuervorteile für das laufende Jahr ausgeschöpft werden.

Informieren Sie sich zudem über die fondsgebundene Basisrentenversicherung Maxxellence Invest von Standard Life. Neben 50 neuen Fonds wartet das Produkt mit vielen Zusatzoptionen auf. Jetzt mehr erfahren!

Fit für den Brexit: Alles rund um die „Part-VII-Übertragung“
Werbung


Seitdem der Brexit-Termin feststeht, hat Standard Life begonnen, die Weichen neu zu stellen und die Übertragung der deutschen und österreichischen Verträge auf seine schottische Tochtergesellschaft vorzubereiten.

Als Basis für die Übertragung wird ein rechtliches Verfahren, die sogenannte „Part-VII-Übertragung“, dienen. Lesen Sie hier mehr über die geplanten Schritte, die Regulierungsfragen und den voraussichtlichen Zeitplan.