Niedrigzins hinterlässt Spuren Solva-Quote von Versicherern bricht im ersten Quartal ein

Frank Grund ist Exekutivdirektor der Versicherungsaufsicht der Bafin.
Frank Grund ist Exekutivdirektor der Versicherungsaufsicht der Bafin. © Bafin

Das Niedrigzinsumfeld nagt weiter an den Kapitalanlagen der Lebensversicherer. Laut aktueller Zahlen der Finanzaufsichtsbehörde Bafin brach die Solvabilitätsquote der 84 überwachten Unternehmen in den ersten drei Monaten dieses Jahres von 283 auf 209 Prozent ein.

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Damit fehlten den Lebensversicherern Ende März laut der neuen Eigenmittelanforderungen unter Solvency II rund 12,3 Milliarden Euro an Eigenmitteln. Ende 2015 waren es erst 3,5 Milliarden Euro gewesen. Derzeit gelten allerdings noch Übergangsregelungen für Solvency II. Erst Ende 2017 müssen die Unternehmen die neuen Eigenmittelanforderungen tatsächlich erfüllen.



„In Zukunft werden sich einige Unternehmen (...) erheblich anstrengen müssen, bei anhaltender Niedrigzinsphase und sich sukzessive abbauender Wirkung der Übergangsmaßnahmen die Solvabilitätsanforderungen nachhaltig zu erfüllen“, zitiert das Handelsblatt Bafin-Exekutivdirektor Frank Grund. Die Bafin werde ihnen verstärkt auf die Finger schauen.

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