Ein Rentner wartet an einer Haltestelle in der Kölner Innenstadt: Laut eines Berichts der Zeitung „Bild“ könnte jedem Dritten hierzulande die Altersarmut drohen. © picture alliance / Geisler-Fotopress | Christoph Hardt
  • Von Karen Schmidt
  • 07.08.2020 um 12:18
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Rund 10 Millionen Beschäftigte hierzulande steuern laut eines Medienberichts direkt auf die Altersarmut zu. Die Deutsche Rentenversicherung stuft diese Zahl als „irreführend“ ein.

Etwa 10 Millionen Bundesbürger verdienen nicht genug, um später mal eine Rente zu bekommen, die oberhalb der Grundsicherung liegt. Dazu müsste man über 45 Jahre hinweg mehr als 23.886 Euro pro Jahr verdienen.

Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervor, berichtet die Zeitung „Bild“ (kostenpflichtig). Aktuell seien rund 33 Millionen Menschen hierzulande sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Kritik an diesen Zahlen kommt von der Deutschen Rentenversicherung. Laut des Portals „ihre-vorsorge.de“ nennt die Behörde diese Zahlen „irreführend“. Heute liege der Anteil der Über-65-Jährigen, die Grundsicherung beziehen bei 3 Prozent. Laut Berechnungen der Rentenversicherung würden auch im Jahr 2030 rund 94 Prozent der künftigen Rentnergeneration über genug Einkommen verfügen, um im Alter auch ohne Grundsicherung auszukommen.

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Karen Schmidt

Karen Schmidt ist seit Gründung von Pfefferminzia im Jahr 2013 Chefredakteurin des Mediums.

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