Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Entschärfung auf der Zielgeraden IDD-Umsetzung soll auf Maklerforderungen eingehen

Frank Rottenbacher, Vorstand des Bundesverbandes Finanzdienstleistungen AfW.
Frank Rottenbacher, Vorstand des Bundesverbandes Finanzdienstleistungen AfW. © AfW

Der massive Protest von Versicherungsmaklern hat offenbar Wirkung gezeigt: Die künftige IDD-Richtlinie soll Vermittlern nun doch nicht mehr vorschreiben, wie sie ihre Vergütung zu gestalten haben. Das berichtet der Bundesverband Finanzdienstleistungen AfW unter Berufung auf Koalitionskreise.

| , aktualisiert am 04.07.2017 16:20  Drucken

Nicht nur die Art und Weise der Vergütung werde Maklern nach Informationen des AfW-Verbandes entgegen der bisherigen politischen Planungen nicht mehr vorgeschrieben, sondern auch die Vergütung durch Privatkunden solle künftig weiterhin möglich bleiben.

Damit werde der Regierungsentwurf zur Umsetzung der europäischen Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD vor der zweiten und dritten Lesung im Bundestag entsprechend verändert, berichtet der AfW am Freitag in Berlin. Die Bundesregierung gehe damit auf die Forderungen des Verbandes ein, heißt es.

„Es ist ein guter Tag für unsere Mitglieder und alle Versicherungsmakler“, kommentiert AfW-Vorstand Frank Rottenbacher die jüngste Entwicklung. „Unser deutliches Eintreten für die Interessen der Versicherungsmakler hat in der Politik Gehör gefunden. Unsere Argumente wurden verstanden“, so Rottenbacher weiter.

Gesetz soll in der kommenden Woche beschlossen werden

Ein weiterer vom AfW massiv kritisierter Punkt war eigenen Angaben zufolge die vorgesehene „Doppelbetreuungspflicht“. Diese hätte dazu geführt, dass den Versicherern die Pflicht auferlegt würde, auch Kunden mit Maklervollmacht zu betreuen oder aber Makler zu beaufsichtigen.

„Auch in diesem Punkt zeichnet sich ein Erfolg für die Unabhängigkeit der Makler ab“, so der Verband weiter. Eine detaillierte Äußerung werde man nach Veröffentlichung des überarbeiteten Gesetzentwurfs abgeben. Das Gesetz soll in der kommenden Woche beschlossen werden.

Bereits am Donnerstag ging aus einem Medienbericht hervor, dass sich zwei Vertreter des Bundesjustizministeriums auf einer Veranstaltung in Berlin entsprechend den Verlautbarungen des AfW geäußert hätten.

Phoenix Partnerschaft: die Pläne für Europa
Werbung

Standard Life geht von einem "harten Brexit" im März 2019 aus.

Nigel Dunne, der Geschäftsführer für Standard Life in Europa, erklärt wie die Pläne von Standard Life in der neuen strategischen Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe aussehen und was die konkreten Pläne für das Europageschäft sind.

Phoenix Partnerschaft: die Deutschland-Strategie
Werbung

Die Partnerschaft mit der Phoenix Gruppe steht in den Startlöchern.

Welche Änderungen ergeben sich jetzt für die Kunden und Makler in Deutschland? Und wie sieht die Strategie für das Unternehmen aus?

Gail Izat, Vorstandsvorsitzende von Standard Life Deutschland und Österreich, über die Chancen, die die Partnerschaft mit sich bringt.

Focus Future 2018: Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt
Werbung

Um auf jedes Brexit-Szenario vorbereitet zu sein, plant Standard Life das Europageschäft künftig von Dublin aus zu betreiben. Aus diesem Anlass veranstaltete der Versicherer vor Ort eine Expertenrunde.

Christian Nuschele, Vertriebschef bei Standard Life, spricht im Video-Interview mit Andreas Franik über die entscheidende Rolle, die die irische Hauptstadt für die Standorte in Deutschland, Österreich und Irland haben wird sowie über die Impulse aus dem irischen Versicherungsmarkt.

Erfahren Sie hier mehr.

Mit Weitblick die Vorsorge planen