Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

„Bis jetzt hat noch niemand den Anschluss verpasst“ Social-Media-Experte mahnt Makler, gelassen zu bleiben

Martin Müller ist auf die Vertriebsunterstützung von Finanz- und Versicherungsunternehmen spezialisiert.
Martin Müller ist auf die Vertriebsunterstützung von Finanz- und Versicherungsunternehmen spezialisiert. © Martin Müller

„Die alten Tugenden im Verkauf und in der Beratung werden noch lange modern sein“, prognostiziert der Vertriebs- und Social-Media-Experte Martin Müller. In einem Debattenbeitrag zur Digitalisierung in der Vermittlerbranche ermuntert er Makler dazu, ruhig Blut zu bewahren. Viele Prozesse seien noch analog – und der Kunde wisse das auch zu schätzen, so Müller.

| , aktualisiert am 03.04.2018 13:06  Drucken

Für viele Makler sei Digitalisierung zurzeit nur ein Begriff, aber eben nicht gelebte Realität, hat Martin Müller beobachtet. Nur wenige hätten ihre Prozesse soweit optimiert, dass sie „nahtlos in das Zeitalter der Volldigitalisierung wechseln könnten“, berichtet der Experte für Social Media und Online-Marketing in einem Debattenbeitrag zur Digitalisierung.

Allerdings findet Müller das gar nicht so schlimm. So wüssten es Kunden durchaus zu schätzen, dass viele Prozesse in Maklerbüros noch analog verliefen. Der Kölner Finanz- und Vertriebsprofi begründet das so: „Finanzen und Versicherungen sind Vertrauenssache. Algorithmen und Automatisierung schaffen aber kein Vertrauen“, schlussfolgert Müller. „Das gute alte Beratungsgespräch, die persönliche Kundenpflege und das persönliche Netzwerk bleiben auch in Zukunft die Erfolgsgaranten“, so die Entwarnung des Experten.

Gelassenheit heißt nicht, die Hände in den Schoß legen

Bei aller Gelassenheit bedeute das aber nicht, dass man als Vermittler die Hände in den Schoß legen könne. „Die Digitalisierung kommt. Der Fortschritt wird nicht aufzuhalten sein und für viele Makler und Finanzvertriebe wird sich sehr rasch einiges ändern. Aber“, fügt Müller hinzu, „es ist eben noch nicht zu spät. Bis jetzt hat noch niemand den Anschluss verpasst.“ Ein Grund: Die hehren Visionen der Insurtechs funktionierten im Tagesgeschäft noch nicht, bilanziert Müller, weshalb die Priorität für Berater weiterhin im Vertrieb und in der Kundenpflege liegen müsse.

Wer als Vermittler erfolgreich digitalisieren wolle, sollte sich zunächst auf die Themen interne Prozesse und Social Media fokussieren, empfiehlt der Autor. Kunden online finden und offline binden, Xing und Facebook richtig nutzen und sich auf diesem Wege einen digitalen Kundenstamm aufzubauen, all das gehe schon heute und sei „das Gebot der Stunde“, so Müller, denn die Arbeit am Kundennutzen sowie am Ausbau und der Pflege des eigenen Kundenbestandes sei das Wichtigste, was ein Makler habe – nur darauf könne er sich verlassen.

Das Standard-Life-Bekenntnis: Der Kunde im Mittelpunkt des Handelns
Werbung

Wie unterstützt Standard Life seine Kunden dabei, ihren finanziellen Träumen einen Schritt näher zu kommen? Mit fast 200 Jahren Erfahrung, streng geprüften und maßgeschneiderten Investment- und Versicherungslösungen – und mit regelmäßigen, verständlichen und leicht zugänglichen Informationen zu ihrem Vertrag. Jetzt mehr erfahren.

Multi-Asset-Know-how für Ihren Beratungsprozess
Werbung

Multi-Asset-Konzepte liegen bei Versicherungskunden derzeit im Trend. Aber es gibt noch mehr, was für die MyFolios spricht und sie im Branchenumfeld so besonders macht. Im Gespräch mit Iain McLeod, Investmentdirektor der MyFolios bei Aberdeen Standard Investments (ASI), analysiert Christian Nuschele, Vertriebs- und Marketingchef bei Standard Life, die entscheidenden Erfolgsfaktoren.

Erfahren Sie im Video, welche Rolle ASI künftig für Standard Life spielen wird, wie sich die MyFolios von anderen Multi-Asset-Produkten abgrenzen und welche Rolle sie in Ihrem Beratungsprozess spielen können.

Aktienorientierte Altersvorsorge: Was bringen eigentlich Small Caps?
Werbung

Was genau sind sogenannte Small Caps? Und welche Vorteile bieten sie bei der aktienorientierten Altersvorsorge? Das verrät Michael Heidinger von Aberdeen Standard Investments. Hier geht es zum Interview mit Andreas Franik an der Börse Frankfurt.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
Werbung


Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.

Video-Talk zu Brexit-Maßnahmen britischer Versicherer
Werbung

Mit dem bevorstehenden Brexit hat die Standard Life sich entschieden das gesamte Versicherungsgeschäft in Irland anzusiedeln. Eine starke Wirtschaftslage und etablierter Versicherungsmarkt sprechen für den Standort. Zudem können Vermittler ihr Neugeschäft unverändert fortsetzen und alle Kunden weiter auf den gewohnten Service zurückgreifen.

Im Interview spricht Journalist Dr. Marc Surminski mit Lars Heermann, Bereichsleiter Analyse und Bewertung bei Assekurata, und Christian Nuschele, Head of Sales & Marketing bei Standard Life, über die konkreten Schritte.

Das ausführliche Gespräch können Sie unter diesem Link verfolgen.