Pfefferminzia: Bitte erläutern Sie kurz Ihre Beratungsphilosophie und die Schwerpunkte Ihrer Maklergesellschaft.

Timo Villmann: Seit 2002 beraten wir unsere Kunden in allen Fragen der Berufs- beziehungsweise Dienstunfähigkeit, Arbeitskraftabsicherung, Pflege und der privaten Rentenvorsorge sowie in der betrieblichen Altersvorsorge. Seit drei Jahren unterstützen wir als zertifizierte „Metall-Rentenberater“ durch Vorträge und individuelle Beratung das Metallversorgungswerk im Raum Koblenz, Bonn und Köln. Außerdem nutzen wir seit nunmehr fast drei Jahren eine ratierliche Courtagezahlung. Auf diese Weise erhöhen wir – je nach Anbieter – die Investitionsquote für unsere Kunden enorm. Und genau das treibt uns an – das Wohl des Kunden.


Wie reagierten die Versicherer auf Ihr Anliegen, von der einmaligen Provisionszahlung auf eine monatliche zu wechseln?

Grundsätzlich ist eine ratierliche Vergütung erstmal im Interesse der jeweiligen Gesellschaft, da diese damit einen Stornoausfall des Maklers nicht einkalkulieren muss.

Selbstverständlich unterstützen die Gesellschaften zum großen Teil die Umstellung. Jedoch gibt es Versicherer, wie zum Beispiel die Standard Life und Swiss Life, die schneller und unkomplizierter als andere eine Umstellung ermöglicht haben.

Wie ergab es sich, dass Sie für das Metallversorgungswerk tätig sind?

Der Konsortialführer des Metallversorgungswerks im Bereich BU sprach uns aufgrund unserer langjährigen Expertise im Bereich der Biometrie aktiv an. Nachdem wir ein anspruchsvolles Zertifizierungsverfahren durchlaufen haben, beraten wir regelmäßig die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie. Gerade die Betriebsräte wissen unseren Einsatz sehr zu schätzen. Auch Chemieunternehmen nutzen mittlerweile unsere Kompetenz im Bereich Arbeitskraftabsicherung und bAV.