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Hans-Georg Jenssen: Geschäftsführender Vorstand VDVM © VDVM
  • Von Redaktion
  • 11.01.2016 um 13:36
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Konkurrenz belebt das Geschäft. Ganz so locker sieht der Verband Deutscher Versicherungsmakler (VDVM) die Geschäftsmodelle einiger Fintech-Unternehmen nicht. Was die Interessengemeinschaft kritisiert und welche Konsequenzen daraus folgen könnten, erklärt VDVM-Vorstand Hans-Georg Jenssen im Interview.

Pfefferminzia: Wie steht der VDVM zur Konkurrenz durch Fintechs wie Knip und Clark, die aktuell auf den Markt drängen?

Hans-Georg Jenssen: „Wir als Verband stehen den Fintechs äußerst kritisch gegenüber. Uns stört vor allem, dass die Unternehmen als Makler arbeiten. Dies dem Kunden jedoch nicht ausreichend kommunizieren. Zudem haben wir große Zweifel daran, dass Fintechs wie Knip oder Clark ihren Beraterpflichten nachkommen.“

Was genau vernachlässigen die neuen Marktteilnehmer?

Wir sehen zum einen nicht, dass der Kunde ausführlich genug– entsprechend den rechtlichen Vorschriften – nach seinen Wünschen und Bedürfnissen zum Versicherungsschutz gefragt wird.

Zum anderen können wir auch nicht erkennen, dass Kunden bei Vertragsänderungen oder Anpassungen ausreichend aufgeklärt werden. Damit meinen wir beispielsweise Hinweise auf veränderte rechtliche Rahmenbedingungen oder die neueste Rechtsprechung.

Welche Folgen könnte Ihre Kritik nach sich ziehen?

Wir beobachten derzeit mit großem Interesse, wie das Verfahren des BVK – also des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute – gegen das Vergleichsportal Check24 ausgeht. Selbst überlegen wir aktuell, uns rechtliche Schritte gegen Clark.de vorzubehalten, weil dort unserer Ansicht nach die Betreuung des Versicherungsnehmers unzulässig ausgedünnt wird.

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