Die Versicherungsmakler und Generation-Y-Experten Tom Wonneberger (links) und Stephan Busch. © Claudia Jacquemin
  • Von Stephan Busch und Tom Wonneberger
  • 13.07.2022 um 12:22
artikel drucken artikel drucken
lesedauer Lesedauer: ca. 05:20 Min

Im ersten Teil ihrer Mini-Serie gingen die beiden Makler Stephan Busch und Tom Wonneberger von Progress Finanzplaner darauf ein, wie Maklerinnen und Makler die Digitalisierung richtig nutzen können, um in der jungen Zielgruppe erfolgreich zu sein. In diesem zweiten Teil geht es darum, wie man die digitalen Tools richtig einsetzt.

Digitale Tools im Einsatz

Da wir immer gefragt werden, welche digitalen Tools wir eigentlich verwenden, stellen wir sie in der folgenden Tabelle kurz vor.

Quelle: Progress Finanzplaner

Prüfen Sie diese Tools gern. Aber übernehmen Sie sie erst, nachdem Sie den oben skizierten Prozess durchlaufen haben.

Digitalisierung richtig nutzen

Biegen wir langsam auf die Zielgerade ein und schauen wir, wie Sie die Digitalisierung richtig nutzen können. Dafür rekapitulieren wir das oben Beschriebene.

Die Basis für gute Digitalisierung sind klare Prozesse und Standards. Digitalisieren Sie einen scheiß Prozess, haben Sie einen scheiß digitalen Prozess. Investieren Sie also vorab Zeit in ihre internen Prozesse und erstellen sie fachliche Arbeitsrichtlinien oder ein Handbuch.

Der Ausgangspunkt für Digitalisierung sollten immer reale, wesentliche Probleme oder Hürden sein. Denken Sie daran, dass Digitalisierung nicht das Ziel, sondern maximal ein Instrument oder Werkzeug sein kann. Das Ziel (Problem lösen) müssen Sie kennen und klar beschreiben können.

Da Digitalisierung (bestimmte) Dinge schneller, genauer und einfacher machen kann, sollten Sie vor allem redundante und repetitive Aufgaben digitalisieren. So gewinnen Sie tatsächlich Zeit. Erinnern Sie sich an die beiden Paradoxa vom Anfang.

Gute Digitalisierung ist, wenn Sie die richtigen Tools (Effektivität) richtig einsetzen (Effizienz) und dafür die richtigen Daten (Effektivität) richtig sammeln und verwenden (Effizienz). Gute Digitalisierung ist für uns daher, wenn Sie mehr Zeit für das Wesentliche – also die Beratung – gewinnen.

Ergebnis

Spielen wir zum Schluss ein bisschen „Wünsch` dir was“ und stellen uns die perfekte, digitalisierte Welt vor:

Ihre repetitiven, redundanten und administrative Aufgaben sind ganz weggefallen oder zumindest deutlich weniger. Die Digitalisierung hat Sie also deutlich effizienter gemacht. Was machen Sie nun mit der gewonnenen Zeit? Die Frage nach der Effektivität (Mache ich das Richtige?) wird also wichtiger. Sie können entweder weniger arbeiten und das gleiche erlösen. Oder gleich viel arbeiten und mehr erlösen.

Am Ende müssen Sie sich vor allem eine Frage stellen: Was ist der Kern Ihrer Dienstleistung?

Werden Sie zukünftig noch hauptsächlich Verträge vermitteln und Daten in irgendeinen Antrag eintragen oder eher beraten, planen, coachen, trainieren?

Über die Autoren

Stephan Busch und Tom Wonneberger sind Versicherungsmakler und Inhaber der Progress Finanzplaner aus Dresden https://www.progress-dresden.de

autorAutor
Stephan Busch

Stephan Busch und Tom Wonneberger

Stephan Busch und Tom Wonneberger sind Versicherungsmakler und Inhaber der Progress Finanzplaner aus Dresden.

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

kommentare

Hinterlasse eine Antwort