Pfefferminzia Logo rgb
Straßenszene in London: Das Vereinigte Königreich ist ein teures Pflaster © SnapwireSnaps / Pixabay
  • Von Andreas Harms
  • 26.04.2022 um 12:44
artikel drucken artikel drucken
lesedauer Lesedauer: ca. 01:50 Min

Zwei Dienstleister vergleichen die Immobilienpreise in sieben Ländern Europas. Völlig erwartungsgemäß schießt das Königreich von der Insel dabei den Vogel ab. Doch auch Deutschland kommt üppig daher.

Wer im Vereinigten Königreich Haus oder Wohnung kaufen möchte, muss dafür im Schnitt über 3.600 Euro je Quadratmeter auf den Tisch legen. Damit führt das Land eine Liste an, die die Immobilienplattform Immowelt und der Immobilienbewerter Meilleurs Agents gemeinsam erstellt haben. Sie umfasst sieben der an Einwohnern gemessen größten Länder in Europa.

Mit nur wenig Abstand folgt Deutschland auf dem 2. Platz. Hierzulande kostet der Quadratmeter durchschnittlich bereits rund 3.300 Euro. Interessant ist jedoch, wie vergleichsweise günstig Spanien und Italien sind.

Und das ist die Liste der Immobilienpreise in allen sieben Ländern:
  1. Vereinigtes Königreich: 3.638 Euro
  2. Deutschland: 3.304 Euro
  3. Frankreich: 3.021 Euro
  4. Portugal: 2.352 Euro
  5. Belgien: 2.182 Euro
  6. Spanien: 1.825 Euro
  7. Italien: 1.687 Euro

Selbstverständlich können überteuerte Hauptstädte solche Statistiken gehörig verzerren. Wie sehr die Spanne dabei auseinander laufen kann, zeigt die folgende Statistik mit den Quadratmeterpreisen eben dort. Plötzlich hat Deutschland einigen Abstand zur Spitze. Kein Wunder, schließlich heißen die teuersten deutschen Städte nicht Berlin, sondern München und Hamburg.

Immobilienpreise in 7 europäischen Hauptstädten

Doch auch diese Zahlen kann man sich zwar anschauen, sollte man aber auch mal mit dem landestypischen Einkommen ins Verhältnis setzen. In dieser Statistik nennen die Autoren diese Kennzahl „Leistbarkeit“. Sie zeigt, wie viele Quadratmeter Wohnfläche sich ein Zwei-Personen-Haushalt mit durchschnittlichem Einkommen leisten könnte.

Seite 2: Immobilienpreise mit dem Einkommen ins Verhältnis setzen

autorAutor
Andreas

Andreas Harms

Andreas Harms schreibt seit 2005 als Journalist über Themen aus der Finanzwelt. Seit Januar 2022 ist er Redakteur bei der Pfefferminzia Medien GmbH.

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Pfefferminzia Logo rgb
Suche
Close this search box.
Zuletzt hinzugefügt
Zuletzt hinzugefügt
„Schadenbearbeitung war immer wie ein Wurmfortsatz“
„Lass mal reden“ mit Sami Charaf Eddine (Claimflow)

„Schadenbearbeitung war immer wie ein Wurmfortsatz“

„Wie willst du denn 1 Million Versicherte individuell ansprechen?“
„Lass mal reden“ mit Ingo Gregus (Adesso Digitalagentur)

„Wie willst du denn 1 Million Versicherte individuell ansprechen?“

Zuletzt hinzugefügt
Vermittler müssen und wollen sich weiterbilden
AfW-Vermittlerbarometer: Nachhaltigkeit

Vermittler müssen und wollen sich weiterbilden

Die besten Maßnahmen, mit denen Versicherer Maklern helfen
OMGV Award für Maklerunterstützung 2023

Die besten Maßnahmen, mit denen Versicherer Maklern helfen

Zuletzt hinzugefügt
„In fünf Jahren sterben Online-Abschlussstrecken aus“
„Lass mal reden“ mit Ralf Pispers, Personal Business Machine (PBM)

„In fünf Jahren sterben Online-Abschlussstrecken aus“

„80.000 Impats pro Jahr könnten sich sofort privat versichern“
„Lass mal reden“ mit Kabil Azizi (Gothaer)

„80.000 Impats pro Jahr könnten sich sofort privat versichern“

Zuletzt hinzugefügt
„In fünf Jahren sterben Online-Abschlussstrecken aus“
„Lass mal reden“ mit Ralf Pispers, Personal Business Machine (PBM)

„In fünf Jahren sterben Online-Abschlussstrecken aus“

„Es gibt kaum Branchen, die eine höhere Verantwortung tragen“
Interview-Reihe 'Mit Vision – Auf dem Weg zum Unternehmer'

„Es gibt kaum Branchen, die eine höhere Verantwortung tragen“

Skip to content